Stegersbach mit neuer Lösung

Erstellt am 24. September 2022 | 02:17
Lesezeit: 3 Min
Nach schwachem Start in die neue Saison trennte sich der ehemalige Regionalligist von seinem Cheftrainer Laszlo Heiter. Bis zum Winter übernimmt nun sein Assistent und Reservetrainer Manfred Petrus.
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Was mit einem 4:0-Heimsieg über Jennersdorf begann und schnell an eine Fortsetzung der überragenden letzten Rückrunde erinnerte, entpuppte sich schnell nur als kleines Strohfeuer: Der SV Stegersbach steckt spätestens seit der 0:2-Niederlage im heimischen Thermenstadion gegen die bis dahin punktelosen Neuberger in Runde drei in einer Krise fest.

Schon zuvor verlor man in Mühlgraben und danach in Jabing, ehe ein Remis gegen Rotenturm und ein Auswärtssieg in Eberau folgten. Wieder wähnte man sich auf gutem Weg, weil die Mannschaft gut kickte, sich aber nicht adäquat belohnte.

Zuletzt blieben aber selbst die guten Leistungen aus und ein 0:2 gegen Rechnitz, ein schwaches 1:1 in Großpetersdorf und ein 3:4 gegen Olbendorf am letzten Wochenende sollten das Ende von Trainer Laszlo Heiter einläuten. Dieser musste zu Wochenbeginn gehen. Etwas, was beim Traditionsverein nicht eingeplant war, denn vor allem das starke Frühjahr, wo man die Saison auf Platz vier abschloss, ließ auf Titelkampf und viele Siege hoffen.

Das Gegenteil ist der Fall, denn aktuell befindet man sich im Abstiegskampf und sah sich nun zu diesem Schritt genötigt. „Wir haben an der Mannschaft quasi nichts verändert, sondern noch zwei Kicker dazu geholt. So sind acht Punkte aus neun Spielen einfach zu wenig. Wir mussten reagieren“, so Sektionsleiter Ivan Barnjak am Montagnachmittag zur BVZ, der nachschoss: „Laszlo wusste im Gespräch selbst nicht, warum es nicht mehr lief. Die Rückrunde war nämlich sensationell.“

Man trennte sich im Guten, denn fachlich und menschlich passte Heiter gut ins SVS-Gebilde. „Wir kamen super mit ihm aus“, so Barnjak, der die weitere Vorgehensweise erklärte: „Manfred Petrus übernimmt die Kampfmannschaft und Michael Poandl und ich betreuen vorübergehend die Reserve.“

Über den Winter soll dann ein neuer Trainer aufschlagen. „Außer uns läuft vorher schon etwas Gutes über den Weg, aber davon ist Stand jetzt nicht auszugehen“, so der Verantwortliche abschließend.