SV Neuberg: Aufpassen vor dem Fehlstart

Erstellt am 06. August 2022 | 02:10
Lesezeit: 3 Min
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Abflug zum ersten Sieg? Nico Knor (l.) und der SV Neuberg wollen gegen Grafenschachen zeigen, was eigentlich im SVN-Kader steckt.
Foto: BVZ
Beim SV Neuberg schrillen nach dem 1:2 in Heiligenbrunn die ersten Alarmglocken.
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Enttäuscht und geknickt zeigte man sich beim ehemaligen Regionalligisten aus Neuberg angesichts der Niederlage beim SV Heiligenbrunn. Natürlich fehlten mit Tomi Liber und Georg Krenn zwei absolute SVN-Könner, aber das ließ man nicht als Ausrede gelten.

Diese plagen sich schon das gesamte Jahr mit Verletzungen herum und konnten so auch über die Sommerpause nur schwerlich zur Gänze eingeplant werden. Transfertechnisch passierte in Neuberg wenig. Man gab Franko Vikario nach einem halben Jahr wieder ab und holte sich im Gegenzug Mario Kreso und Ivan Hajdic aus Schlaining, sowie Dominik Pelzmann von der Gemeinde Tobaj ins Neuberger Boot.

Das passierte auch, weil man Marvin Gruber, Nico Knor, Markus Böcskör und einigen anderen Jung-Kräften viele Einsätze garantieren will. Diese Spielzeit soll dabei zeigen, wie weit einige der Jungen schon sind, ehe man dann die ersten wirklichen Angriffe auf die Burgenlandliga-Rückkehr versuchen will. Das bleibt das klare Ziel, was aufgrund der Neuberger (Erfolgs)-Historie kein Geheimnis ist.

Dafür braucht es Zeit und einen guten Kader-Mix. Beides hat man in Neuberg, wobei in dieser Saison Vorsicht geboten ist. Die Liga präsentiert sich sehr ausgeglichen und schnell kann man in eine Negativspirale geraten, die dann in bisher kaum gekannte Gefilde führt. Natürlich ist es nach nur einer Niederlage in Heiligenbrunn zu früh, um etwaige Schlüsse zu ziehen, aber damit rechnete in und rund um Neuberg niemand.

„Wir hatten uns das alles ganz anders vorgestellt“, sagte auch der Sportliche Leiter Georg Konrad und ergänzte: „Nach der Pause war viel zu wenig Tempo und Laufbereitschaft drin. Wir wurden dann bestraft und die Enttäuschung war bei allen klarerweise riesig.“

Nachsatz: „Es kann jetzt nur noch bergauf gehen.“ Auch wenn die kommende Aufgabe eine richtig schwierige wird. Es wartet Grafenschachen und die Angst vor einem Fehlstart ist groß.

Der SCG bekam mit Dominik Luif und Ex-Neuberger Michi Strobl sehr viel Erfahrung und Qualität rein, zudem kehren auch die zuletzt fehlenden Michi Oberrisser und Gabor Hart wieder zurück.

Konrad: „Das ist alles egal, denn wir müssen ein anderes Gesicht zeigen und Vollgas geben. Im Training funktioniert es ja auch. Da zeigen sie ständig, was sie eigentlich können.“ Länger ausfallen könnte indes Kapitän Nico Plank, der sich beim Auftakt am Knie verletzte.