USV Burgauberg: „Zeigt, welches Feuer in der Mannschaft lodert“

Erstellt am 12. Dezember 2021 | 02:32
Lesezeit: 3 Min
„Zeigt, welches Feuer in der Mannschaft lodert“
Die Burgauberger wollen im Frühjahr endlich wieder angreifen.
Foto: Foto: Marousek
Nach dem Verpassen der Meistergruppe will der USV Burgauberg im Frühjahr in die Top-Zwei. Drei Abgänge musste man bereits verkraften – die Weiterentwicklung soll im Fokus stehen.
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Die Herbstmeisterschaft verlief für den USV Burgauberg nicht ganz nach Wunsch. Mit sechs Punkten Rückstand auf das Spitzentrio aus Tobaj, Gerersdorf-Sulz und Wallendorf-Mogersdorf lief der USV als Vierter ins Herbstmeister-Ziel 2021 ein.

Ziele nicht erreicht, jetzt ist Besserung angesagt

Den Einzug in die Meistergruppe verpasste man deutlich. „Wir haben vor der Saison das Ziel Top-Drei ausgegeben, weil das Team definitiv das Potenzial dazu hat“, sagte Pressesprecher Philipp Puswald.
Vor allem gegen die Top-Teams der Liga gab es für die Mannschaft von Trainer Philipp Hanfstingl fast nichts zu ernten. In sechs Duellen mit den Top-Drei holte man nur einen mageren Punkt.

Die Mannschaft hat sich selbst das Ziel Top-Zwei gesetzt.“ Philipp Puswald

Zu wenig, um ganz vorne mitzumischen, das weiß man auch in Burgauberg: „Wir haben die Big Points verabsäumt.“ Während man mit 29 Gegentreffern die drittbeste Defensive stellt, haperte es in der Offensive oft an der Chancenverwertung: „Uns hat sehr oft die Kaltschnäuzigkeit gefehlt“, haderte Puswald. Nach dem Verpassen der Meistergruppe richtet man beim USV die Blicke aber bereits in Richtung Frühjahr, wo man in der Cupgruppe B für Furore sorgen will: „Die Mannschaft hat sich selbst das Ziel Top-Zwei gesetzt. Das zeigt, welches Feuer in der Mannschaft lodert“, so der Pressesprecher.

Cup-Platz als Ziel für das anstehende Frühjahr

Der zweite Platz würde ein Ticket für den BFV-Cup bedeuten. Neben einer guten Tabellenplatzierung soll aber vor allem „die Weiterentwicklung der Mannschaft und des Vereins“ vorangetrieben werden. Im Winter muss der USV Burgauberg allerdings ungewollt an kleinen Stellschrauben drehen, denn mit Stefan Erkinger (UFC Gerersdorf-Sulz), Alexander Radl (DUSV Loipersdorf) und Alen Gerendaj (Slowenien) musste man bereits drei Stammkräfte ziehen lassen.

„Wir werden auf die Abgänge reagieren. Wir führen seit längerem Gespräche mit unseren Wunschspielern“, gibt Puswald Einblicke in die Kaderplanung. Vollzug kann bis dato aber noch nicht gemeldet werden, dennoch will man so schnell wie möglich seinen Kader beisammen haben.
Gefahndet wird nach einem Innenverteidiger und nach einer „falschen Neun“: „Nach dem Ende des Lockdowns beziehungsweise vor Weihnachten soll der Kader stehen“, so Puswald gegenüber der BVZ.