Dujmovits: „Meine Form passt“. Julia Dujmovits war mit ihrem Abschneiden in Lenzerheide zufrieden. Für Sebastian Jud war in Italien schon vorzeitig Endstadion.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 01. März 2017 (03:01)
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Leistungen, die zuversichtlich stimmen. Am Samstag schaffte es Julia Dujmovits noch nicht auf das Stockerl, einen Tag später hatte sie (im Bild 2. von rechts) aber großen Grund zum Jubeln. Sie hatte am Ende gegen die Kärntnerin Ine Meschik (r.) das bessere Ende für sich und landete auf Platz drei. Foto: ÖSV
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Die Sulzerin Julia Dujmovits und ihre österreichischen Kollegen präsentierten sich beim Parallelslalom in der Schweiz in starker Form. Bei den Damen sorgten die Kärtnerinnen Sabine Schöffmann und Ina Meschik für einen rot-weiß-roten Doppelsieg. Dujmovits wurde hinter der Schweizerin Ladina Jenny Vierte. Bei den Herren steuerten Sebastian Kislinger und Andres Promegger zwei weitere Podestplätze für das ÖSV-Team bei.

„Am Sonntag war der Unterschied nicht mehr so gravierend“Julia Dujmovits über die Entwicklung des Wochenendes

Nach Platz vier am Samstag lief es dann für die Südburgenländerin am nächsten Tag noch besser. Während Sabine Schöffmann mit einem Finalerfolg über die Schweizerin Ladina Jenny ihren Triumph vom Vortag wiederholte, hatte Dujmovits gegen die Kärntnerin Ina Meschik das bessere Ende für sich, sie wurde Dritte.

„Ich bin froh, dass ich an beiden Tagen gute Leistungen abrufen konnte. Der Ausgang des Rennens am Samstag war stark vom Qualifikationsergebnis abhängig, einer der beiden Kurse war sichtlich schneller. Am Sonntag war der Unterschied nicht mehr so gravierend“, resümierte die 30-Jährige, die mit Platz zwei in der Qualifikation am Sonntag wieder zeigte, dass sie schnell ist. „Ich setzte mich im Viertelfinale sogar gegen Patrizia Kummer durch, gegen die ich zuletzt im Finale des Weltcup-Parallelriesentorlaufes in Bansko um eine Hundertstel verlor.“

Im Semifinale kostete ihr ein kleiner Fehler gegen Ladina Jenny den Finaleinzug. „Aber in Summe gesehen bin ich zufrieden. Es ist gut, zu wissen, dass die Form auch im Slalom passt.“ Weiter geht es vor den Weltmeisterschaften in Spanien nun noch mit einem Weltcuprennen am Samstag in der Türkei.

Jud: Platz sieben in der Gesamtwertung

Haderte mit der Piste. Für Sebastian Jud war schon vorzeitig Endstation. Am Sonntag startet er in Spanien.
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Der Mühlgrabener Sebastian Jud startete im Snowboardcross beim Europacup in Italien. Dort musste der Kurs am ersten Tag verkürzt werden. „Das waren vielleicht 35 Sekunden, keine Strecke, eher eine Abfahrt“, meinte Jud.

Mit seiner Leistung war er zufrieden, immerhin qualifizierte er sich für das Finale der besten 16. Doch im Halbfinale erwischte er die schlechtere Startbox, wurde überholt und startete im kleinen Finale. Jud wurde Siebenter in der Gesamtwertung.

Am zweiten Tag überstand er die Qualifikation für das Hauptfeld ebenfalls. Im Achtelfinale war dann aber Schluss. Jud landet auf Platz 20. Am Samstag startet er beim nächsten Rennen in La Molina.