Julia Dujmovits: „Die Form vor Peking stimmt“

Erstellt am 20. Januar 2022 | 06:17
Lesezeit: 2 Min
Julia Dujmovits fuhr vor den Olympischen Spielen nochmals in die Podestränge.
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Besser hätten die letzten Tage vor den Olympischen Winterspielen in Peking für die Sulzerin Julia Dujmovits nicht verlaufen können. Die 34-Jährige siegte in Bad Gastein im Mixed-Team-Parallelslalom gemeinsam mit ihrem steirischen Partner Arvid Auner. Das Duo holte sich im großen Finale mit einem Polster von 0,68 Sekunden vor Russland II Platz eins. „Das war schon ein super Gefühl, am Treppchen zu stehen und die Hymne zu hören. Da kommen Erinnerungen hoch, Olympia ist ja nicht mehr weit“, resümierte die rot-goldene Ausnahmeathletin. Nur wenige Tage später startete sie dann im Parallel-Riesentorlauf bei der Weltcup-Premiere auf der Kärntner Simonhöhe.

Positive Bilanz vor dem Olympia-Start

Dujmovits musste sich dabei erst im großen Finale der stark fahrenden Polin Aleksandra Krol geschlagen geben. Zuvor hatte sich die Parallelslalom-Olympiasiegerin von Sotschi 2014 gegen Milena Bykova (Russland), Carolin Langenhorst (Deutschland) und im Halbfinale gegen die Russin Sofiya Nadyrshina durchgesetzt. Die Bilanz auf der Simonhöhe konnte sich so klarerweise sehen lassen: „Ein super Rennen. Eine unglaublich coole Ausgangslage für Olympia. Die Form vor Peking stimmt.“ Aber auch wenn zuletzt sehr viel klappte: Als große Favoritin sieht sie sich in Peking trotzdem nicht: „Natürlich muss man sich stets auf Material, Bedingungen und Kurssetzung einstellen. Ich sehe es als Geschenk, dass ich nochmals so gute Rennen in Bad Gastein und auf der Simonhöhe fahren konnte. Als Sportlerin fährt man zu Olympia, um zu gewinnen. Dabei muss aber an diesem einen Tag alles passen.“

Positiv für Julia Dujmovits: Mit Platz zwei bleibt man etwas unter dem Gold-Radar, was den Druck sicher etwas mindert. Kommenden Dienstag findet in Haus im Ennstal die österreichische Olympia-Einkleidung statt, am Mittwoch werden Dujmovits und Co. dann von Bundespräsident Alexander Van der Bellen verabschiedet.