Fidas Jennersdorf: Spiele ohne Zuschauer "gleicht einem Trauerspiel"

Die Fidas Volleyball-Damen dürfen aufgrund ihres Status weiterspielen – das hat aber nicht nur Freude zur Folge.

Erstellt am 26. November 2021 | 02:56
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Aktuell nur via Livestream zu verfolgen. Manfred Forjan hofft auf eine Rückkehr der Zuseher.
Foto: BVZ, shutterstock.com/Nomad_Soul

Im letzten Spiel vor dem bundesweiten Lockdown holten die Fidas-Damen aus Jennersdorf bei der Akademie Graz ein klares 3:0. Mit dabei? 13 Spielerinnern, die dem steirischen Gegner keine Chance ließen. Mit etwas Ungewissheit ging es weiter, denn ob man in den Spitzensport-Status falle, blieb lange ungewiss, ehe die frohe Kunde für den Sportlichen Leiter Manfred Forjan kam: „Wir erhielten zuletzt die Verordnung und Spitzensport ist weiter möglich. So darf die erste Mannschaft von uns weiter spielen. Alle anderen Ligen der Steirischen Volleyball-Meisterschaft müssen pausieren.“

Einerseits natürlich gut, dass zumindest das Einser-Team trainieren darf, bittere Nebeneffekte bleiben aber. Das nächste Heimspiel am kommenden Samstag, ab 19 Uhr, muss man gegen Wolfsberg natürlich ohne Zuseher austragen. Die Halle bleibt leer. Forjan: „Es gleicht dann fast einem Trauerspiel. Zuletzt hatten wir so viele Zuseher wie noch nie.“

Heimspiele werden auf Facebook übertragen

Eine Woche später geht es nach Kärnten zur Doppelrunde. Forjan dazu: „Wir hatten das Quartier schon bestellt, nun müssen wir nachfragen, ob wir dort übernächtigen können und wie es mit der Verpflegung aussieht.“ Auch ohne seinen treuen Anhang will man nun gegen die Kärtnerinnen bestehen. Schwierig, da eine moralische Größe wegfällt. Zumindest imaginär kann man den Verein dennoch die Daumen drücken. Auf der hauseigenen Facebook-Seite veranstaltet man einen Livestream, wo man nicht nur das kommende Duell verfolgen können wird. Das soll demnächst immer so sein.