Knapp am Sieg vorbei - die Freude überwog trotzdem

Erstellt am 06. Oktober 2022 | 09:47
Lesezeit: 2 Min
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Stolz Trainerriege: Nino Schachenhofer, Mental-Trainer Lukas Weinhandl und Athletik-Trainer Thomas Strobl (v.l.) gemeinsam mit Julia Sommer (v.l.).
Foto: Judo Jennersdorf
Die Jennersdorferin Julia Sommer erzielte bei der ÖM in Weiz Silber und war wegen verpasstem Sieg auch kaum geknickt.
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Bei den Staatsmeisterschaften in Weiz waren mit Julia Sommer (57 Kilo) und Leonie Buchas (63 Kilo) auch zwei Sportlerinnen vom Verein Judo Jennersdorf vertreten. So hatte man sich durchaus auch Zählbares ausgerechnet, was eine der beiden Akteurinnen auch schaffen sollte.

Für Neuling Leonie Buchas verlief es nicht ganz nach Wunsch, denn schon in Runde eins kam das Aus. Dennoch sah man es als guten Erfahrungswert für weitere Bewerbe auf diesem Niveau.

Jähes Final-Aus

Julia Sommer reiste indes als Titelverteidigerin an, was gewisse Erwartungen schürte. Die ersten Kämpfe verliefen erwartungsgemäß und sie wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. Im Finale stand sie dann der Steirerin Verena Hiden gegenüber.

Die Leibnitzerin war auch sofort zur Stelle, erwischte Sommer in einem ungünstigen Moment und schickte diese jäh auf die Matte. So dauerte der Kampf nicht lang und Sommer musste sich mit Silber anfreunden.

„Ich war dann schon traurig und niedergeschlagen, da ich meinen Titel aus dem Vorjahr gern verteidigt hätte. Mittlerweile freue ich mich aber auch über Silber. Ich bin dankbar, dass so viele hinter mir stehen“, sagte sie, um sofort Richtung Malaga zu reisen, wo ein Europacup stattfindet. „Die Finalniederlage war bitter, aber Ziel bleibt sowieso eine Medaille auf internationalem Niveau.“