Sebastian Juds Weltcup-Start: „Es funktionierte wenig“

Obwohl im Training noch stark auf der Piste unterwegs, schied Sebastian Jud im Rennen selbst vorzeitig aus.

Erstellt am 02. Dezember 2021 | 02:21
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Sebastian Jud
Haderte mit Fehlern im Rennen. Der Mühlgrabener Sebastian Jud schied in China vorzeitig aus.
Foto: Jud

Sebastian Jud und seine Snowboardcross-Teamkollegen eröffneten auf dem Olympia-Kurs in Secret Garden (China) die Weltcupsaison. Für den Mühlgrabener verlief der Start dabei eher durchwachsen. „Im Training hat noch alles super gepasst und ich hatte ein gutes Gefühl. Doch in den Rennen funktionierte auf der Piste wenig“, resümierte der Südburgenländer.

Jud hofft auf stärkere Leistung im Montafon

Daher reichte es für die Top-32 nicht, was ein frühzeitiges Aus für Jud bedeutete. „Natürlich war die Enttäuschung sehr groß. Wir haben gemeinsam die Fehler analysiert und auch gefunden. Nun gilt es, in zwei Wochen in Vorarlberg beim Heimweltcup mit guter Form zurückzukommen.“ Der 26-Jährige wird sich dafür bis zum Wochenende vom 9. bis 11. Dezember für die Rennen im Montafon gezielt vorbereiten. Zudem versucht der Mühlgrabener, positive Aspekte zu finden: Er fühle sich mental sehr gut. „Es war zwar keine schöne, aber dennoch eine interessante Erfahrung, das Olympische Feeling zu spüren. Aber von den nächsten Rennen erwarte ich mir schon einiges mehr.“

„Könnte man sich bei uns nicht vorstellen“

Zur Pandemielage in Fernost: In China wird laut Jud sehr genau auf „Covid-19“ kontrolliert. „Es ist ein eigenes Regime, das gegen Corona und die Leute vorgeht, die sich nicht daran halten. Wir befanden uns in einer großen Blase.“
Im Hotel durften sich nur die Athleten aufhalten, Kontakt nach außen gab es nicht. „Es gab täglich PCR-Tests, wir wurden überall bewacht und fotografiert, natürlich ohne unser Einverständnis. Das sind alles Maßnahmen, die man sich bei uns in Österreich nicht vorstellen könnte.“