Hannes Thier freut sich auf Tobaj: „Das wird ein geiles Spiel“

Erstellt am 01. Oktober 2022 | 02:27
Lesezeit: 3 Min
Der SV Deutsch Kaltenbrunn will bei der Gemeinde Tobaj seinen Lauf fortsetzen und dann vielleicht gar noch in Richtung Herbstmeisterschaft schielen. Das haben die Tobajer Hausherren indes auch vor.
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Vier Spiele sind in der 1. Klasse Süd noch zu absolvieren und der Kampf um die Herbstmeisterschaft spitzte sich nach dem vergangenen Wochenende noch einmal zu. Von Platz eins, den aktuell weiter Neuhaus inne hat, bis zum Sechsten aus Loipersdorf sind es nur vier Punkte, während auch Goberling auf Rang sieben sehr kleine Außenseiterchancen besitzt.

Der Kracher der kommenden Runde steigt so am Sonntag auf der Sportanlage des ASV Gemeinde Tobaj, wenn der SV Deutsch Kaltenbrunn zu Besuch kommt. Die Tobajer Aufsteiger stehen derzeit auf Rang zwei, während der SVDK mit drei Siegen in Folge und nur einem Zähler Rückstand im Gepäck erscheinen wird.

„Wir müssen auf deren Dreieck rund um Luka Dragovic, Zoran Lukavecki und Lukas Spirk aufpassen“, so Kaltenbrunns Sportlicher Leiter Hannes Thier, der aber auch nachschoss: „Sie sind im Gegenzug sicher wegen unserer vier Offensivkräfte gewarnt.“

Der langjährige 2. Liga Süd-Verein, der vor der Saison durchaus Aufstiegsambitionen anmeldete, dann aber nicht wirklich gut startete, scheint sich gefunden zu haben. Gegen St. Michael drehte man ein 0:2 noch in einen 6:2-Heimsieg und schaffte es dort endlich auch einmal mit Widrigkeiten umzugehen.

Etwas, was beispielsweise beim 0:3 in Goberling noch fehlte. So regierte nicht nur bei Sportchef Thier extreme Vorfreude auf das Verfolgerduell: „Das wird ein geiles Spiel. Beide Mannschaften wollen sich nicht hinten reinstellen und so ist fast schon ein Offensivspektakel zu erwarten.“

Personell fehlt Außenverteidiger Kevin Berger, der gegen St. Michael eine späte Gelb-Rote Karte kassierte. Für ihn wird wohl Joachim Fuchs wieder in die Startelf rücken. Die Hausherren können indes wieder auf die Dienste der beiden Routiniers Horst Szerencsics und Michael Oswald vertrauen.

„Sie sind ein sehr starker Gegner“, analysierte Kapitän Lukas Spirk und schoss aber offensiv nach: „Wir wissen schon um unsere Qualitäten und auch unser Selbstvertrauen ist gut. Zudem spielen wir zuhause und wollen die drei Punkte bei uns behalten.“ Die weiteren Top-Teams haben indes lösbare Aufgaben: Neuhaus gastiert in Zuberbach, Unterschützen empfängt Buchschachen. Die härteste Nuss hat St. Martin mit dem Gang zum ASK Goberling zu knacken.