Martin Salber: „Wir müssen positiv bleiben“

Erstellt am 30. September 2022 | 02:16
Lesezeit: 3 Min
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Schade „Svaljo“. Der Rudersdorfer Angreifer Denis Svaljek (r.) hatte am Samstag gegen Sauerbrunn das mögliche 1:0 für seine Elf auf dem Fuß, scheiterte aber leider knapp. Nun soll es eben in Ritzing weitere Punkte für den Aufsteiger geben.
Foto: Patrick Bauer
Trotz ansprechender Vorstellung verlor der Rudersdorfer Aufsteiger gegen Sauerbrunn mit 0:2. Problem sei das keines, denn im USV-Lager regiert weiter Gelassenheit.
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Eine richtig umkämpfte, intensive und teils auch fußballerisch gute Begegnung bekamen die knapp 150 Besucher am letzten Samstag auf der ehrwürdigen Sportanlage des ehemaligen Regionalligisten aus Rudersdorf zu Gesicht.

Die Bad Sauerbrunner Gäste diktierten in der Anfangsphase, ehe die personell doch geschwächten Hausherren immer besser ins Spiel fanden und gleich einige Hochkaräter ausließen. Denis Svaljek vergab einen solchen, aber auch Noah Frühmann oder Ibo Sahin scheiterten aus aussichtsreicher Position. Nach der Pause bewegte sich das Geschehen weiter auf Augenhöhe; Sahin hatte abermals die Hausherren-Führung auf dem Fuß, ehe ein Traumtor von Lukas Kornholz die Weichen auf Auswärtssieg stellte.

Nur zwei Minuten später entschied Ex-Allhau-Kicker Michal Kozak die Partie frühzeitig. „Wenn man diese Chancen nicht nützt, wird es eben sehr schwierig, etwas zu holen“, haderte auch der Sportliche Leiter Martin Salber, der seiner Truppe aber wenig bis nichts vorwerfen wollte: „Dieses Spiel ist sehr schwer einzuschätzen. Klar ist, dass es sicher nicht nötig gewesen wäre. Ich kann nicht einmal sagen, dass sie unverdient siegten, denn auch sie waren gut.“

Passiert ist aber trotz der Niederlage nur sehr wenig. Die unmittelbare Konkurrenz verlor nämlich selbst oder teilte sich wie Mit-Aufsteiger Andau gegen Horitschon die Punkte. Zudem lockert sich die personelle Situation vor dem Auswärtsgang nach Ritzing, denn mit Fabian Wonisch kommt der Dreh- und Angelpunkt im System von Trainer Alfred Horvath wieder zurück.

Auch Alexander Zugschwert saß seine Rot-Sperre ab und wird wieder zum Thema für die Startelf. „Ich hoffe nur, dass wir das Ritzinger 1:6 in Oberwart nicht zu spürten bekommen“, sagte Salber mit einem Augenzwinkern und ergänzte: „Wir müssen und werden auch positiv bleiben.“

Weil die Truppe intakt ist und in einer starken Liga mehr als nur mithalten kann. „Das Niveau ist teils sehr gut und die Spiele sind auch fair. Hut ab vor den Mannschaften“, so Salber, der nachschoss: „Wir verkaufen uns ebenfalls gut, befinden uns aber sicher in einer gewissen Lernphase, denn es geht alles eben ein bisschen schneller. Da sind wir aber auf gutem Weg.“