Nach Vogler-Abgang beim MSV 2020: Reismüllers neue Aufgabe

Erstellt am 25. September 2022 | 02:31
Lesezeit: 3 Min
440_0008_8473518_bvz38fenz_msv_strodl_reismueller.jpg
MSV-Boss Manfred Strodl (l.) freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Sportlichen Leiter Mario Reismüller.
Foto: zVg/Josef Lorenz
Nach dem Abgang von Richard Vogler steht nun auch der neue Sportliche Leiter beim Mattersburger SV fest: Mario Reismüller übernimmt.
Werbung

Die angekündigte Veränderung beim MSV 2020 in Sachen „Sportliche Leitung“ ist vollzogen. Für den die letzten beiden Jahre sehr erfolgreich arbeitenden Richard Vogler wird Mario Reismüller übernehmen.

Reismüller, der seit Vereinsgründung im August 2020 als Kassier in den Vorstand eingebunden war, sagt zu seiner neuen Aufgabe: „Richard ist schon im Sommer auf den Vorstand zugegangen mit dem Anliegen etwas kürzertreten zu wollen. Wir haben uns das jetzt gründlich überlegt und uns neu aufgestellt.“ Das bedeutet, dass Reismüller selbst als neuer Leiter künftig mehr in die sportlichen Belange eingebunden wird.

Der Finanzbereich wiederum wurde an den pensionierten Banker Wolfgang Neugebauer übergeben. MSV-Präsident Manfred Strodl zur aktuellen Veränderung im Vorstand: „Wie Richard für den Verein lebt ist ja zweifellos vorbildhaft und was in der jüngsten Vergangenheit auf die Beine gestellt wurde, kann sich sehen lassen. Der Verein zählt zurzeit 140 Kinder und ganze elf Teams. Da wurde im Funktionärsteam ganze Arbeit geleistet und dafür sage ich auch Danke an Richard für sein Tun. Mit Mario konnten wir einem absoluten Fachmann die Verantwortung übertragen. Wir sind überzeugt, dass der begonnene Weg erfolgreich weitergeführt werden kann.“

Die Verantwortlichen machen in diesem Zusammenhang keinen Hehl daraus, dass auch heuer wieder der Aufstieg angepeilt wird. „Wir hätten im nächsten Jahr wunderbare Derbys in der 2. Liga und würden uns natürlich freuen, mittelfristig sogar in der Burgenlandliga spielen zu können“, so der neue Sportliche Leiter Reismüller zur Prognose des Vereins.

Auch Klubchef Manfred Strodl sieht in Zukunft durchaus gute Chancen, dass der Fußball in Mattersburg burgenlandweit wieder eine wesentlich zentralere Rolle als zuletzt spielen kann: „Natürlich muss es wachsen, keine Frage, aber wenn man sich die Entwicklung und das Engagement der handelnden Personen ansieht, sollte das möglich sein.“