Antau ist nicht ganz sorgenfrei

Erstellt am 06. August 2022 | 02:18
Lesezeit: 2 Min
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Julian Fiedler wird dem SV Antau noch länger fehlen. Der Defensivmann wird voraussichtlich die komplette Hinrunde passen müssen.
Foto: Ivansich
Für SVA-Trainer Viktor Hanak verliefen die letzten Wochen wegen Verletzter und Urlauber nicht nach Wunsch.
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Am Samstagabend steht für den SV Antau die Generalprobe gegen den FC Oslip an, bevor es dann nächste Woche Freitag zum Saisonauftakt nach Sigleß geht.

Chefcoach Viktor Hanak sieht viel Licht, aber auch Schatten, wenn er die Sommervorbereitung näher beleuchtet: „Die längerfristigen Ausfälle von Julian Fiedler und jetzt zuletzt auch Lukas De Zordo schmerzen natürlich sehr, aber wir werden uns den Herausforderungen stellen. Unsere jungen Spieler entwickeln sich gut, Routinier Karl Gerdenich steht wieder im Training. Mit Neuzugang Mario Hötschl haben wir einen sehr willigen Spieler für uns gewonnen, der sich besser und besser zurechtfindet. In Summe haben wir in den Wochen der Vorbereitung aber, so wie vermutlich alle anderen Vereine auch, schon viele Urlauber gehabt.“

Der SV Antau hat in der Vorsaison vor allem mit vielen jungen Talenten beeindruckt, was auch in diesem Jahr ähnlich aussehen wird. Hanak: „Allerdings ist von den Youngsters nur Leon Zsuganits gesetzt. Raphael Pohl ist nahe dran und bei den anderen fehlt auch nicht viel. Da ist definitiv einiges an Potenzial für die nächsten Jahre vorhanden.“

Die kommende Meisterschaft schätzt der erfahrene Coach so ein: „Ich glaube nicht, dass eine oder zwei Mannschaften derart über den anderen stehen werden, wie das mit Raiding oder Mattersburg letzte Saison der Fall war. Es ist natürlich schwer vorauszusagen, weil mit Unterrabnitz, Sigleß und Stoob drei ganz neue Vereine mitmischen. Auch Sieggraben ist sicher wieder stark, wenn auch ein Balasz Granat schwer zu ersetzen sein wird. Einer der Geheimfavoriten ist für mich der ASK Hirm. Da war vergangene Saison schon sehr viel Qualität in der Offensive und jetzt haben sie sich defensiv gut verstärkt.“