MSV 2020: Amminger tritt kürzer, Kühbauer nun in Reihe eins

Erstellt am 24. Juni 2022 | 02:43
Lesezeit: 3 Min
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MSV-Sportchef Richard Vogler, Präsident Manfred Strodl, Neo-Trainer Josef Kühbauer und Co-Trainer Marko Amminger (v.l.) blicken mit viel Vorfreude und Zuversicht auf die neue Saison und die neue Spielklasse.
Foto: zVg
Josef Kühbauer übernimmt in Mattersburg das Traineramt von Marko Amminger, der in Zukunft etwas leiser treten will.
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Josef Kühbauer ist sportlich zurück in seiner Heimat Mattersburg, wo er jahrelang selbst kickte und als SVM-Abwehrchef eine zentrale Rolle innehatte. Die hat er jetzt wieder, und zwar als Coach.

„Das war der Hauptgrund“, erklärt der neue MSV-Trainer seine Zusage: „Weil Mattersburg eine Herzensangelegenheit ist und hier etwas im Entstehen ist, wo ich gerne mitwirke.“ Deshalb habe der ehemalige Draßburg- und Siegendorf-Trainer auch mehrere andere Angebote abgelehnt.

„Ich wünsche mir einen Tick mehr Wertschätzung für Funktionäre, Schiedsrichter und Trainer. Weil sonst werden genau diese Leute, die für den Fußball unersetzbar sind, immer weniger.“ Marko Amminger

Der bisherige Coach, Marko Amminger, der mit den Mattersburgern den Aufstieg fixierte, wird etwas kürzer treten. Warum? Aus persönlichen und zeitlichen Gründen geht sich die Cheftrainer-Rolle nicht mehr aus.

Amminger wird aber als Co-Trainer weiterhin im MSV-Staff dabei sein. „Mir ist es lieber so, ich muss nicht in der ersten Reihe stehen, um dem MSV zu helfen. Wir haben Visionen und Ziele und da mache ich auch als Co-Trainer gerne mit und werde Josef so gut es geht unterstützen.“ Was sich Amminger abseits vom MSV wünscht: „Einen Tick mehr Wertschätzung für Funktionäre, Schiedsrichter und Trainer. Weil sonst werden genau diese Leute, die für den Fußball unersetzbar sind, immer weniger.“

Zurück zu den Visionen und Zielen, da hat der neue Trainer Kühbauer gleich anspruchsvoll angesetzt: „Wir wissen schon, dass die Luft vorne noch viel dünner sein wird als in der 2. Klasse, aber wir wollen auf jeden Fall ein Wort um den Aufstieg, sprich einen Top-Zwei-Platz, mitreden. Der Kader soll großteils gehalten werden, punktuell wurde schon adapiert. Mit Christoph Leitgeb kommt ein waschechter Mattersburger mit Regionalliga-Erfahrung retour in seine Heimat und soll die Abwehrchef-Rolle übernehmen. Mit Marko Ilic hat man einen Offensiven verpflichtet.

„Josef Kühbauer hat einfach Mattersburger DNA“

Der Sportliche Leiter des MSV, Richard Vogler, ist mit dem neuen Trainerduo sehr zufrieden: „Als klar war, dass Marko nur mehr Co-Trainer sein wird, war klar: Wir brauchen jemanden, der wirklich zu unserem Projekt passt. Und Josef passt da einfach perfekt. Der hat einfach durch und durch Mattersburger DNA.“