Feurer beerbt Meitz in Forchtenstein. Überraschender Trainerwechsel beim Siebenten der abgelaufenen Saison. Auch Sigleß und Marcus Pürk trennen sich.

Von Michael Heger. Erstellt am 12. Juni 2019 (01:26)
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Neu. Andreas Feurer übernimmt das Traineramt in Forchtenstein.
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„Das kam für mich sehr überraschend“, sagt Forchtensteins mittlerweile ehemaliger Trainer Christian Meitz. „Am Montag haben wir nach dem Training noch den Kader für die kommende Saison geplant, am Mittwoch war ich plötzlich nicht mehr Trainer.“ Bitter für den routinierten Übungsleiter, denn eigentlich hatte er sich noch im Mai mit den Funktionären auf ein weiteres Jahr als SVF-Coach verständigt. „Ich habe auch zwei interessante Angebote abgelehnt“, erzählt Meitz, der aber keine Schmutzwäsche waschen will, sich lieber an zwei schöne und erfolgreiche Jahre in Forchtenstein zurückerinnert.

Daher saß der „Entlassene“ auch beim abschließenden 3:1-Erfolg über Neudörfl auf der Bank. „Weil mir die Mannschaft am Herzen liegt“, so Meitz, der sich in Zukunft auch ein Engagement als Sportlicher Leiter vorstellen kann.

Der neue Trainer beim SV Forchtenstein heißt übrigens Andreas Feurer. Der Neue war zuletzt als Co-Trainer bei Mattersburgs Amateuren tätig und soll das Team auch verjüngen. „Im Fußballleben geht es oft sehr schnell. Wir waren der Meinung, dass es der richtige Schritt zur richtigen Zeit ist“, kommentiert Obmann Gerhard Leitner den Trainerwechsel. Der neue Coach muss allerdings ohne das Legionärstrio Juraj Dovicic, Robert Glenda und Igor Paldan auskommen. Die Slowaken wurden bereits vor dem Spiel gegen Neudörfl verabschiedet. „Die Mannschaft soll verjüngt werden“, sagt Leitner.