Kaderumbruch in Pilgersdorf

Erstellt am 21. Juli 2022 | 00:26
Lesezeit: 2 Min
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USC Pilgersdorf-Trainer Behaija Fejzic darf einige neue Spieler in die Kaderliste eintragen.
Foto: Zottl
Wichtige Stützen werden künftig nicht mehr für den USC auflaufen. Dafür holte der Verein um Neo-Trainer Behaija Fejzic sechs neue Spieler.
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Der USC Pilgersdorf hat eine muntere Transferzeit hinter sich. Zuallererst musste der Verein gleich mehrere Abgänge von wichtigen Spielern der letzten Jahre verkraften. Am schwerwiegendsten wohl jener von Langzeit-Kapitän Christian Toth, der seine Karriere beendet. Neben ihm hängt auch Phillip Sperl aufgrund von Schulterproblemen die Schuhe an den Nagel.

Sperl kämpfte schon im Frühjahr damit, war deshalb kaum im Einsatz, davor aber eine wichtige Stütze. Vereinswechsel aus der Stammelf vollzogen die Abwehrspieler Mario Tackner und Martin Kotrba (beide Kirchschlag) sowie Offensivakteur Gabor Markus (wohl Kaisersdorf) – damit verlassen gleich mehrere Routiniers den Klub.

Man wäre aber nicht der USC, hätte man nicht nachgelegt. In den letzten Wochen bastelte die Vereinsführung eifrig an der Verpflichtung von Neuzugängen. So stehen mit Ricardo Bertha (Oberpetersdorf/Schwarzenbach), Daniel Lechner (Tribuswinkel), Denis Toth und Roland Kovacs (beide Kleinneusiedl), Daniel Sadegh (Schönbrunn) und Michael Wohlmuth (Stoob) sechs Neue auf der Habensseite, die, so Präsident Johann Schwarz, „durch die Bank alle Positionen belegen“.

Ob sie auch die Abgänge kompensieren können? Schwarz, der vor allem in enger Abstimmung mit Neo-Trainer Behaija „Billy“ Fejzic die Transfers vornahm: „Zum jetzigen Stand lässt sich das schwer sagen. Fakt ist, die Mannschaft ist neu und muss sich erst formen und finden. In den ersten Tests machten die Jungs einen guten Eindruck, Konkretes lässt sich aber sicher erst nach fünf bis sechs Runden sagen.“