SV Forchtenstein: Das Lazarett will sich nicht lichten

Die Burgherren aus Forchtenstein kämpfen mit insgesamt sechs Ausfällen im Kader.

David Schweighofer Erstellt am 09. September 2021 | 02:11
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Sechs Langzeitverletzte. Der SV Forchten-stein ist schwer gebeutelt von verletzungsbedingten Ausfällen. Der sechste im Bunde ist Yannick Tatar (r.). Der Youngster musste gegen Draßmarkt mit einem geschwollenen Knöchel verletzt raus.
Foto: Wagentristl

Trainer Andi Feurer muss insgesamt sechs potenzielle Stammspieler außen vorgeben, der eine oder andere Akteur muss gar für lange Zeit eine Zwangspause einlegen. Stammtorhüter Manuel Geisendorfer etwa zog sich, wie befürchtet, einen Sehnenriss in der Hüfte zu, wird noch zwölf bis 15 Monate ausfallen. Andreas Huber muss nach einem Meniskussriss unters Messer und kann – je nach Schweregrad der Verletzung – möglicherweise bis zu neun Monate nicht mitwirken. Alexander Leitner und Michelle Huber fallen ebenfalls beide für den gesamten Herbst aus. Christoper Majer muss noch auf eine genaue Diagnose warten, wird den Burgherren in den nächsten Wochen aber ebenfalls nicht zur Verfügung stehen. Hinzu kommt noch, dass Yannick Tatar nach einem Foul in Draßmarkt ebenfalls verletzt raus musste. „Es hilft nichts. Wir müssen einfach weiterspielen, mit dem Kader, den wir zur Verfügung haben“, so Feurer über die momentane Situation.

Da die Hinrunde noch lang ist und der Kader des SVF in den nächsten Wochen nicht größer werden wird, schraubt Feurer auch die Erwartungen und Ziele herunter: „So realistisch müssen wir sein. Bis zum Winter müssen wir so viele Punkte wie möglich machen, um uns dann im Winter zu verstärken. Sonst spielen wir gegen den Abstieg.“