Trennung nach zwei Runden: Pöttschings Meistertrainer ist weg

Erstellt am 12. August 2022 | 02:53
Lesezeit: 2 Min
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Vorzeitig abgelaufen. Die Zeit von Markus Buchner beim ASV Pöttsching ist vorbei. Der Klub und sein Meistermacher gehen getrennte Wege.
Foto: BVZ
Der ASV Pöttsching trennte sich nach nur zwei Runden von Coach Markus Buchner, der vor wenigen Wochen nach dem Titel in der 1. Klasse Mitte noch gefeiert wurde.
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„Das ist enttäuschend und nicht leicht nachvollziehbar“, so ein geknickter Markus Buchner, für den nach der zweiten Runde der aktuellen Saison das Kapitel Pöttsching bereits vorbei ist – zwei Niederlagen (jeweils 2:5) gegen Oberpullendorf und Draßmarkt sowie die Cuppleite gegen Rohrbach standen zu Buche.

Dabei hatte jener Buchner noch vor sieben Wochen den Meistertitel in der 1. Klasse mit dem ASV bejubelt. „Und jetzt soll alles schlecht sein? Wir haben gerade einmal zwei Runden hinter uns. Klar sind die nicht nach Wunsch verlaufen, aber wir hatten eine schwere Vorbereitung und zahlreiche Ausfälle. Die Situation war nicht einfach, aber ich hätte mir erwartet, die Chance zu bekommen, um den Turnaround zu schaffen. Und wenn ich nicht der richtige Trainer bin, dann habe ich mich wohl zwei Jahre lang getäuscht“, so Buchner.

Für Pöttsching war der Entschluss alles andere als einfach, wie der Sportliche Leiter Philipp Eckhardt erklärt: „Primär hat es nichts mit den Ergebnissen zu tun, sondern Hintergründe in der Zusammenarbeit zwischen Trainer und Mannschaft. Wir haben gemerkt, dass es notwendig ist, einen neuen Impuls zu setzen. Von außen scheint der Schritt überraschend, intern war dies aber schon länger ein Thema. Markus hat tolle Arbeit geleistet und die werden wir ihm immer hoch anrechnen.“

Der weitere Fahrplan beim ASV: Co-Trainer Thomas Köller übernimmt vorerst das Coaching, bis in naher Zukunft ein Nachfolger für Buchner präsentiert werden soll. Und Buchners Zukunft? „Ich werde jetzt nicht fünf Wochen plärren und der Typ, der jetzt eben Golf spielen geht, der bin ich auch nicht. Ich würde am liebsten sofort wieder wo Trainer sein. Ich bin jetzt mittendrin im Meisterschaftsmodus“, stellt der 44-Jährige klar.