Bernd Leimstättner wird neuer Coach. Der ASK Hirm hat sich von Markus Halbauer getrennt und setzt auf einen Hirmer.

Von Alfred Wagentristl. Erstellt am 27. Mai 2021 (10:24)
440_0008_8085466_mat21matz_leimstaettner_3sp.jpg
Neue Herausforderung. Bernd Leimstättner will in der neuen Saison mit dem ASK Hirm erfolgreich sein.
Martin Ivansich, Martin Ivansich

Hirms Obmann Christian Wöhl stellt vorab gleich klar: „Auch wenn es eine Floskel ist: Es war keine Entscheidung gegen Markus Halbauer, sondern für Bernd Leimstättner“, und präzisiert: „Wir waren mit Halbauer sehr zufrieden, haben aber die Chance bekommen, Leimstättner ins Team zu holen und da mussten wir zuschlagen.“ Der neue ASK-Trainer ist selbst Hirmer, kennt die Liga gut und hat jahrelange Erfahrung als Coach, die eine oder andere Etage höher als die 2. Klasse Mitte.

Eine konkrete Zielsetzung steht für die kommende Saison nicht im Vordergrund: „Weil im Amateurbereich mehr dazugehört als ein Platz sieben, drei oder eins“, begründet Wöhl, der aber schon meint: „Wenn diesmal dann tatsächlich ein Play-off zustande kommt, dann wollen wir schon oben dabei sein.“ Bei der Verpflichtung von Leimstättner hat der Klub aber schon einen Plan: „Das soll etwas Langfristiges werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir als Verein mit Bernd etwas in Bewegung setzen können, das auch sehr nachhaltig sein kann. Und Bernd ist ja auch ein Typ dafür“, so Wöhl. Zuletzt war Leimstättner beim SV 7023 ZSP Trainer.

Neo-Trainer: Vorfreude auf den Heimatverein

Jetzt freut er sich auf die neue Aufgabe:

„Nach der für mich überraschenden Trennung vom SV 7023 ZSP im Herbst, wollte ich Abstand zum Fußball gewinnen. Mittlerweile ist der Hunger wieder vorhanden und nach zwei Gesprächen mit dem Sportlichen Leiter Peter Thauer und dem Obmannstellvertreter Stefan Wiesinger freue ich mich sehr auf die Aufgabe bei meinem Heimatverein. Es gab auch Kontakt mit Neckenmarkt und Sankt Georgen, aber letztlich habe ich mich dann wirklich gerne für den ASK Hirm entschieden“, so der neue Hirm-Coach.