Mattersburg Rocks: Aus Horrorstart wurde eine Gala

Mattersburg Rocks begannen bei Future Team desaströs. Dann waren Ivan Begic und Niki Bugnyar bärenstark.

Erstellt am 25. November 2021 | 01:39
440_0008_8240372_mat47mz_rocks.jpg
Rocks-Coach James Williams hatte mit seinem Team alles im Griff – 109:67-Sieg gegen das Future Team Steiermark.
Foto: BVZ

Jan Nicoli, Marko Soldo, Julian Hartl. Drei Stützen der Raiffeisen Rocks fehlten in Kapfenberg. War diesmal verkraftbar. Die Rocks waren auch dezimiert klar besser, überrollten das Future Team Steiermark mit 109:67. Danach sah es in den ersten Minuten nicht aus. Mattersburg erwischte einen Horrorstart, lag mit 1:11 zurück. In der ersten Viertelpause war der Rückstand wettgemacht und mehr – 26:19 führten die Rocks nach zehn Minuten.

Danach war es eine einseitige Angelegenheit. Ivan Begic erzielte 38 Punkte, schoss sich damit auch auf Platz eins der Korbjäger-Wertung. Ebenfalls im Fokus spielte sich ein regionaler Youngster. Nikolaus Bugnyar scorte 17 Punkte. In der Zeit, in der er am Feld stand, erzielten die Rocks 40 Punkte mehr als der Gegner, der Top-Wert im Spiel. „Niki erfüllt heuer eine große Rolle bei uns. Das war wichtig für ihn“, lobt Obmann Corey Hallett den 21-Jährigen für seinen starken Auftritt. Nun geht‘s wieder in eine Pause – nicht wegen Corona, sondern weil Eisenstadt-Coach Felix Jambor als Teil des Betreuerteams beim Nationalteam-Lehrgang unabdingbar ist, wurde das Derby verschoben. Die Rocks bleiben im Training, bereiten sich auf das Gastspiel bei Deutsch Wagram (5. Dezember vor). Soldo stieg bereits am Dienstag wieder ins Training ein, ist wieder fit. „Bei Nicoli ist es ein Auf und Ab. Wir sind aber optimistisch, dass er gegen Deutsch Wagram wieder dabei ist“, schildert Hallett. Nur bei Julian Hartl wird‘s knapp. Der Neuzugang muss noch Gesundheitschecks absolvieren, bevor er wieder ins Training einsteigen darf.

Wir haben finanziellen Spielraum für solche Situationen geschaffen.“ Corey Hallett über Geisterspiele im Lockdown

Apropos Training: Der Lockdown hat keine Auswirkungen. Die Zweite Liga fällt schließlich weiterhin in die Spitzensport-Ausnahme. Einzig die Zuschauer müssen bei den Spielen draußen bleiben. Die Rocks rechnen einmal am 11. Dezember gegen Mistelbach mit einem Geisterspiel – ausgerechnet gegen den Erzrivalen. Die leeren Ränge schmerzen, existenzbedrohend sind sie nicht. Hallett: „Wir haben im Sommer beim Budget Rücksicht genommen und nicht alles ausgegeben. Wir haben finanziellen Spielraum für solche Situationen geschaffen.“