Raiffeisen Rocks Mattersburg: Babyschritte ohne den ganz großen Jungen

Nach Abgang von Gary Ware änderte sich Rocks-Spielstil – erste Erfolge sichtbar.

Erstellt am 14. Oktober 2021 | 01:15
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Corey Hallett und die Mattersburg Rocks hatten nach zwei Siegen im Cup auch zum Meisterschaftsstart Grund zur Freude, besiegten Deutsch Wagram mit 85:72. Auch die Umstellungen im Spielsystem zeigten Wirkung.
Foto: Malcolm Zottl

„Wir machen Babyschritte in die richtige Richtung“, kommentiert Corey Hallett, spielender Obmann der Raiffeisen Rocks, den Auftaktsieg gegen Deutsch Wagram. Was auffiel: Systematisch weichen die Mattersburger immer mehr von ihrem Spiel der letzten Jahre ab. Damals suchten die Rocks primär Big Man Gary Ware unterm Korb. Nach dessen Abgang braucht es neue Lösungen, um zu Punkten zu kommen. „Der Ball läuft jetzt schon viel schneller, als in der letzten Saison“, beschreibt Hallett die Spielidee, die auch am Wochenende beim Auswärtsspiel gegen KOS in Klagenfurt erkennbar sein soll. Die Kärntner gewannen in der Vorsaison beide Partien gegen die Rocks. „Deswegen sind wir am Ende nicht Grunddurchgangssieger geworden, wegen dieser zwei unnötigen Niederlagen. Jetzt wollen wir Revanche.“ Seit Dienstag bereiten sich Hallett und Co. im Training auf die kommende Aufgabe vor, analysierten auch schon die knappe KOS-Niederlage in Mistelbach (69:77) im Video.

Der Ball läuft jetzt schon viel schneller, als in der letzten Saison Corey hallett Obmann der Raiffeisen Rocks über den neuen Spielstil seines Teams

Mit zumindest genauso viel Spannung verfolgten die Rocks die Cup-Auslosung in der Vorwoche. Die Losfee brachte für das Achtelfinale (23./24. Oktober) ein Heim-Derby gegen Eisenstadt. Der Aufstieg ins Viertelfinale ist damit realistisch: „Mein Traumlos wäre ein Derby gegen Oberwart gewesen. Jetzt ist es ein Derby gegen Eisenstadt geworden. Eine Partie gegen einen Erstligisten interessiert in Mattersburg in Wahrheit niemanden, jetzt hoffen wir auf viele Zuschauer.“