„Silber-Lo“ Petutschnig und der Traum von den Malediven

Erstellt am 07. August 2022 | 02:46
Lesezeit: 3 Min
440_0008_8433359_mat31mz_dsc06455.jpg
Lorenz Petutschnig freut sich auf „geile Stimmung in Wolfurt und eine coole Staatsmeisterschaft in Baden.“
Foto: zVg
Der Bad Sauerbrunner Lorenz Petutschnig erreichte national heuer schon drei Endspiele. International hapert es noch. Das soll sich spätestens im Herbst ändern.
Werbung

National top. International flop. So lässt sich die bisherige Saison von Lorenz Petutschnig zusammenfassen. „Prinzipiell sind wir aber voll zufrieden“, kann sich der Hüne aus Bad Sauerbrunn mit drei Silbermedaillen auf rot-weiß-rotem Boden trösten. Das Highlight war der zweite Rang beim MEVZA-Turnier in Innsbruck. „Dort haben wir unter anderem Clemens Doppler geschlagen.“

Dazu kamen zweite Ränge auf der österreichischen Tour. Beim Auftakt in Podersdorf, so wie beim 160er-Turnier in Graz war „Lo“ mit Partner Florian Schnetzer im Endspiel. „Natürlich schade, dass wir nicht zumindest eines gewonnen haben, aber dreimal Silber ist nicht schlecht. Wir haben richtig gute Teams besiegt und uns in der Rangliste entsprechend nach oben gearbeitet“, analysiert der Burgenländer.

Der Fokus für die zweite Saisonhälfte liegt auf den internationalen Aufgaben. Dort lief es ergebnistechnisch bisher eben nicht nach Wunsch. „International geht es um wichtige Punkte.“ Nach einem Future-Turnier gibt es in Ägypten, so wie auf den Malediven die Chance sich in das Hauptfeld eines Challengers zu spielen. „Dort sind eigentlich fast alle internationalen Top-Paare dabei. Drüber gibt es nur die Elite-Turniere, bei denen nur die Top 16 antreten dürfen“, erklärt Petutschnig: „Das Ziel ist, dass wir bei einem der beiden Turniere die Quali schaffen.“

„Richtig cool, dass die Meisterschaft in Baden ist, weil es ist echt nicht weit von mir zu Hause.“ Lorenz petutschnig über die nahende Staatsmeisterschaft in Baden.

Zuerst will sich der der 29-Jährige Selbstvertrauen auf nationaler Ebene holen. Am 12. August schlägt er bei der Wolfurt Trophy in Vorarlberg auf: „Ein Traditionsevent mit richtig geiler Stimmung. Eines meiner Lieblingsturniere.“

In einem knappen Monat (2. - 4. September) geht es zur Staatsmeisterschaft nach Baden. „Richtig cool, dass die Meisterschaft in Baden ist, weil es ist echt nicht weit von mir zu Hause“, gibt Petutschnig das Halbfinale als Ziel aus. Im Vorjahr wurde es Bronze: „Das war lustig. In der Gruppenphase waren wir schon fast draußen, hatten Matchbälle gegen uns.“