Derby-Showdown um den Titel in der 1. Klasse Mitte?

Erstellt am 27. Mai 2022 | 02:39
Lesezeit: 2 Min
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Bad Sauerbrunn 1b-Trainer Richard Kern hat mit seinem Team noch gute Karten im Titelkampf. Ein mögliches „Finale“ könnte es ausgerechnet im direkten Duell der letzten Runde gegen den Lokalrivalen Pöttsching geben.
Foto: BVZ
Der Meisterkampf spitzt sich zu: Pöttsching führt derzeit vor der 1b aus Bad Sauerbrunn. In der letzten Runde steht das direkte Duell am Plan.
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Mit einem 5:1-Triumph über Leader Kobersdorf wahrte Bad Sauerbrunn 1b nicht nur die Aufstiegschance, sondern überholte auch die Mittelburgenländer in der Tabelle und kann aus eigener Kraft Meister werden.

Drei Runden vor Schluss könnte die Ausgangslage nicht spannender sein. Pöttsching ist nun voran, zwei Punkte vor Bad Sauerbrunn 1b und drei Zähler vor Kobersdorf.

Die Kurort-Meisterrechnung ist einfach: Gewinnt man alle Spiele, dann ist man Meister. Für Pöttsching gilt Selbiges. Und Kobersdorf? Der Herbstmeister muss auf einen Umfaller beider Kontrahenten hoffen, um am Ende noch auf den Meisterzug aufzuspringen. Wofür man beim ASK keine Schützenhilfe braucht, ist Platz zwei und damit der Aufstieg.

Für Kobersdorfs Aufstiegsrechnung gilt jetzt: Gewinnt man die restlichen drei Spiele, dann ist man fix aufgestiegen. Warum? Weil Pöttsching und Bad Sauerbrunn 1b noch das direkte Duell in der Schlussrunde bestreiten, einer also definitiv Punkte liegen lassen muss.

Und darin liegt die besondere Brisanz des Lokalduells in der allerletzten Runde. Bleibt die aktuelle Tabellensituation unverändert, dann geht es für Pöttsching und Bad Sauerbrunn im direkten Duell um alles oder nichts. Pöttsching würde ein Remis reichen, um Platz eins zu fixieren. Bei einer Niederlage und einem gleichzeitigen Sieg von Kobersdorf, wäre aber Pöttsching nur Dritter und würde sogar noch den fixen Aufstieg verpassen, müsste auf einen burgenländischen Regionalliga-Relegationssieger hoffen – weil dann sogar alle drei Klubs aufsteigen.