Pannonia-Reiter im Medaillen-Rhythmus. Bei der ÖM der kleinen Tour holte Titelverteidiger Peter Gmoser Silber. Der Landesmeistertitel ging an Nicole Luise Ahorner.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 12. September 2018 (01:28)
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Nicole Luise Ahorner zeigte bei der Landesmeisterschaft ein nahezu fehlerloses Programm und trug damit zu einer wahren Podestserie der Pannonia-Reiter aus Sieggraben bei.
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Bei der Staatsmeisterschaft der kleinen Tour sicherte sich Peter Gmoser (Reitsportzentrum Pannonia) den zweiten Platz. Der Titelkampf in Margarethen am Moos (NÖ) war an Spannung kaum zu überbieten. Mit Banderas schaffte Gmoser in der ersten Teilprüfung 71,316 % und lag damit auf Platz drei, auf die Führung fehlte aber gerade einmal ein halber Prozentpunkt.

Im Finale setzte Titelverteidiger Gmoser ein Schäuferl drauf verdrängte zunächst die Führende Katahrina Haas auf Position zwei. Lea-Elisabeth Pointinger und Diamantbörse OLD waren an diesem Tag aber zu stark und schnappten Gmoser den Staatsmeistertitel vor der Nase weg.

Weinbauer präsentiert sich in starker Form

Neben der Staatsmeisterschaft der kleinen Tour standen in Maragarethen am Moos auch Prüfungen der großen Tour an. Dort war an Gmosers Lebensgefährtin Belinda Weinbauer kein Vorbeikommen. Im Intermediaire II holte Weinbauer einen Doppelsieg. Mit Fräulein Augusta holte sie 72,018 %. Mit Fustanella 68,465 %. Diesen Coup wiederholte die Sieggrabenerin auch im Grand Prix – erneut Platz eins mit Fräulein Augusta, Platz zwei mit Fustanella.

Für Gmoser gab es außerhalb der Meisterschafts-Wertung noch einen Sieg beim Prix St. Georg und auf Pferd Bacary zwei Siege in der Klasse LM.

LANDESMEISTERSCHAFT: Auch bei der Burgenländischen und Wiener Landesmeisterschaft in Perchtoldsdorf gab es für Pannonia-Reiter etwas zu feiern, nämlich eine Goldmedaille. In der Allgemeinen Klasse wurde Nicole Luise Ahorner ihrer Favoritenstellung gerecht. Sie gewann auf Rhapsodie bereits die erste Teilprüfung überlegen. Mit 69,167 % hatte Ahorner fast zwei Punkte Vorsprung auf ihren ersten Verfolger. Im Grand Prix zeigte die Amazone dann erneut eine tadellose Leistung und gewann den zweiten Part der Landesmeisterschaft mit 71,667 % – über drei Prozentpunkte Vorsprung. In der Gesamtwertung hatte Ahorner am Ende über sechs Punkte Vorsprung auf den Zweitenplatzierten Kevin Kazda (Nymphenburg‘s Love).