Der Frauenkirchener Weitblick. Der im Winter vollzogene Umbruch ist langfristig angelegt. Sechs neue Spieler wurden im letzten Transferfenster geholt.

Von Lukas Leier. Erstellt am 10. April 2021 (01:33)
Christian Weidinger soll längerfristig das Frauenkirchener Tor hüten.
BVZ

Der SC Frauenkirchen war der Transferkaiser der 1. Klasse Nord in der vergangenen Übertrittszeit. Zur Erinnerung: Nachdem man sich vom Legionärsquintett rund um Pavol Bures trennte, schlug man bekanntlich gleich sechsmal am Transfermarkt zu.

Zum einen wurden mit Ronald Weigl und Christian Weidinger zwei echte Routiniers aus Gattendorf geholt, zum anderen bediente man sich beim Ligakonkurrenten aus Steinbrunn und sicherte sich Martin Smahovsky und Simon Marko. Auch Christoph Palensky (Mönchhof) und Lukas Macho (Deutsch Wagram) sollten die Mannschaft verstärken. Unglücklicherweise machte es die dritte Coronavirus-Welle den Neuzugängen bisher noch nicht möglich sich in die Mannschaft zu fügen und so bleibt der Frauenkirchner Trainingsplatz für das Sextett noch unbekanntes Terrain.

Allerdings wird sich das ändern, war doch bei der „Shoppingtour“ ein langfristiges Projekt im Hintergrund: „Wir haben mit allen Spielern, die wir holten, Verträge gemacht, die über den Sommer hinausgehen. Man kann sagen, dass wir bereits im Winter auch die Kaderplanung für die kommende Saison abgeschlossen haben. Das kommt uns nun zugute. Das Einzige, was sich eventuell noch ändern könnte, ist, dass der eine oder andere Einheimische wieder zurückkehrt. Umgekehrt könnte es aber leider auch zu manchen Karrierepausen kommen, vor allem bei den Verletzungsanfälligen könnten sich manche nach der langen Pause die Frage nach dem Weiterspielen stellen. Zurzeit wollen aber zum Glück, wie es aussieht, alle weiterspielen“, so Obmann Werner Kandl.

Saftiges Grün für Testspiele bereit

Doch nicht nur neben dem Platz waren die Frauenkirchner tätig, auch am Platz selbst wurde gearbeitet, vor allem im Hinblick auf den Sommer: „Wir haben bereits die eine oder andere Anfrage für internationale Testspiele bekommen, sollte es tatsächlich etwas werden, sind wir gerüstet und haben unsere „Hausaufgaben“ erledigt“, wie Obmann Kandl zu wissen gibt.