Doppelter Routinier für Mönchhof. Mönchhof-„Wandervogel“ Theo Koch spricht über die Herausforderungen als Spieler und Betreuer bei seinem Stammverein.

Von Martin Wallentich. Erstellt am 28. Dezember 2018 (02:28)
BVZ
Bei seinem Stammverein Mönchhof ist Theo Koch doppelt im Einsatz.

Im vergangenen Sommer führten die Wege von Mönchhofs Theo Koch zurück zu seinen Wurzeln. Als Co-Trainer und Defensiv-Routinier war der Wandervogel gleich in zweifacher Aufgabe an der starken Mönchhofer Hinrunde beteiligt.

„Ich habe bereits vor dieser Saison mehrere Spiele der Mannschaft gesehen, daher war die Eingewöhnung kein Problem“, erklärt der Rückkehrer. Vielmehr wollte Koch den Hebel in der Defensive ansetzen: „In der letzten Saison ist trotz der stärksten Offensive der Aufstieg nicht gelungen, daher wollten wir vor allem hinten mehr Konstanz erreichen.“

Dies gelang bisher auf erfolgreiche Weise: Mit nur 13 Toren wandelte sich die Torfabrik des Vorjahres zu einem abwehrstarken Bollwerk. Besonders zufrieden ist der Routinier dabei mit den jungen Spielern der StammElf: „Sie entwickeln sich gut weiter, da hat der Verein gute Arbeit geleistet. Vollbesetzt haben wir durch die starke Jugend schon fast die Qual der Wahl.“

Doppelrolle: „Darf sich nicht selbst vergessen“

Koch selbst befindet sich derzeit nach einem Innenbandriss in der elften Runde auf dem Weg der Rückkehr. Ziel ist der Wiedereinstieg zur Vorbereitung, um auch im Frühjahr wieder in seiner Doppelrolle die Mannschaft zu verstärken. „Diese Aufgabe ist für mich eine spannende Herausforderung. Wichtig ist dabei, dass man nicht nur auf andere schaut und sich so selbst vergisst, sondern beides im Auge behält“, erklärt Koch die Brisanz an der Tätigkeit auf sowie abseits des Platzes als Teil des Mönchhofer Trainerteams.

Seine aktive Tätigkeit bei 15 Teams ist dabei ein Vorteil: „Durch die Erfahrungen bei verschiedenen Trainern, nimmt man einiges mit. Man fragt sich natürlich selbst, wovon man am meisten profitiert hat.“

Die Ziele fürs Frühjahr sind indes eindeutig: „Wenn man vorne dabei ist, dann will man von dort auch nicht mehr weg.“