FC Jois: Neustart mit Stefan Feitsch. Der frischgebackene FC Jois-Trainer Stefan Feitsch will bei seinem neuen Verein für Aufschwung und Veränderungen sorgen.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 03. Januar 2018 (09:34)
BVZ
Stefan Feitsch schnürte schon für den FC Winden (2007) die Packler, nun kommt er als Trainer nach Jois.

„Unser neuer Sportlicher Leiter, Manfred Riedmayer, ist an mich herangetreten“, erklärt Stefan Feitsch. Nach drei Gesprächen mit dem Vorstand habe er schließlich zugesagt, seither ist Feitsch beim FC Jois unter Vertrag.

„Ich hätte auch in Rohrau als Spielertrainer bleiben können. Das Angebot aus Jois kam aber gelegen, ich habe schon länger über einen Wechsel auf die Trainerbank überlegt.“ Erstmals wird Feitsch dabei ausschließlich vom Spielfeldrand Anweisungen geben und nicht mehr selbst eingreifen.

Kennengelernt habe er die Mannschaft zuletzt beim Vorbereitungsspiel gegen Bruck II, wo beim FC Jois gerade einige Spieler getestet wurden. Ausreichend vertraut ist man einander aber noch nicht: „Ich habe mir einen ersten Überblick verschaffen können, aber natürlich bin ich auf die Darstellungen der langjährigen Vereinsmitglieder angewiesen.“

Veränderungen im Kader in Aussicht

Auch auf dem Feld soll sich zukünftig einiges verändern, zwei bis drei Spieler sollen den Kader verstärken. Wer kommt und geht, steht noch nicht fest, bezüglich der Positionen hat man im Verein aber schon einige Vorstellungen.

„Derzeit ist geplant, im Sturm und im defensiven Mittelfeld den Hebel anzusetzen. Auch im Tor wird es voraussichtlich eine Veränderung geben.“ Vor allem bei den Abgängen sei er aber nicht der Entscheidungsträger, nachdem er mit den einzelnen Spielerleistungen noch nicht vertraut ist. „Ab dem Frühjahr werde ich mehr in die Kaderplanung einbezogen werden.“

Taktisch hat Feitsch das Zepter aber schon fest in der Hand: „Sicher ist, dass wir nicht stupide ein System spielen wollen. Wir werden variantenreich und an die Gegner angepasst auftreten.“ Das Ziel im Verein ist klar der Klassenerhalt. Persönlich habe der neue Coach die Latte aber höher gelegt. In der kommenden Saison will man sich im guten Mittelfeld der Liga etablieren und zu neuer Form finden.