Halbturner Torfabrik: Dank Serie vielleicht noch Aufstiegskandidat?

Erstellt am 21. Mai 2022 | 02:55
Lesezeit: 3 Min
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Marco Hoffmann (r.) hat heuer bereits 19 Mal für den USV Halbturn getroffen.
Foto: Schneeweiß
Die Mannschaft von Peter Herglotz trifft und trifft und trifft. Ist für die Halbturner sogar noch der Aufstieg möglich?
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Die Rückrunde der 1. Klasse Nord zeigt uns drei „Mannschaften der Stunde“: Da wäre zum einen Tabellenführer und vermutlich Bald-Meister Steinbrunn, die Überraschungsmannschaft aus Zurndorf mit Trainerfuchs Bernhard Rainprecht und der USV Halbturn. Alle drei Mannschaften haben dieselbe starke Bilanz: Sieben Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage.

Für den USV Halbturn hieß es dank dieser Bilanz plötzlich anklopfen am Aufstiegskampf. Prunkstück der Halbturner: Die Tormaschinerie in der Offensive. 53 Tore gelangen den Halbturnern, nach Steinbrunn und gleichauf mit Illmitz die zweitmeisten der Liga.

Das zeigt sich auch in der Torschützenliste: Mit Marco Hoffmann (19 Treffer), Erik Takac (17) und Simon Marko (14), kommen die ersten drei Verfolger vom führenden Thomas Zwickl (21) aus Halbturn. Das Offensivtrio ist damit für 41 der 53 Tore verantwortlich, Marko erzielte neun seiner Treffer noch für Frauenkirchen.

„Die drei sind super in Form, aber es gibt schon auch noch andere die treffen können“, so Sektionsleiter Werner Hoffmann. Eine unglaubliche Bilanz. Doch auch die Defensive steigerte sich mit fortlaufender Saisondauer und so kassierte man beispielsweise in den letzten vier Spielen nur ein Gegentor.

Kampfansage oder Warnung?

Kurzum: Alles ist zurzeit in bestechender Form. Das zeigt sich auch im Vergleich mit der Herbstsaison: Gab es im Herbst gegen Illmitz, Breitenbrunn, Jois, Neudorf und Podersdorf noch null Punkte aus den fünf Spielen, so konnten nun im Frühjahr alle fünf gewonnen werden und 15 Punkte eingetütet werden.

So ist es kein Wunder, dass man sich, wenn auch mit leichtem Rückstand, im Aufstiegskampf wiederfindet. Lediglich fünf Punkte trennen die Halbturner von den punktgleichen Oggauern und Illmitzern auf den Plätzen zwei und drei.

Eine Kampfansage will Hoffmann noch nicht ausgeben, lediglich eine kleine Warnung an die Konkurrenz: „Wenn wir so weiterspielen, glaube ich nicht, dass wir noch einmal verlieren. Sollten wir aber verlieren, dann ist uns klar, dass es das war mit dem Aufstieg.“