Stürmersuche in Podersdorf. Die Offensiv-Misere der Podersdorfer soll der Vergangenheit angehören. Dafür wird nach einem Stürmer Ausschau gehalten.

Von Lukas Leier. Erstellt am 01. Juli 2022 (02:34)
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Podersdorf-Trainer Franz Ziniel ist krampfhaft auf der Suche nach einem neuen Stürmer.
Plattini

Drittletzter Platz und magere sieben Siegen aus 26 Spielen – es war keine gute Saison für den UFC Podersdorf. In Erinnerung werden dabei vor allem die zwei Hauptgründe bleiben: die maue Offensivkraft das ganze Jahr über und das unfassbare Verletzungspech im Frühjahr.

Bereits im Herbst war die Offensive das große Problem. Das Horvath-Duo bestehend aus Mario und Robert lieferte nicht den gewünschten Erfolg, den man von den beiden durchaus erwartet hätte. Im Winter gab man beide ab.

Von nun an sollten Martin Pataki und Adam Filek die benötigten Tore schießen. Es blieb aber bei „sollten“. Genau ein Tor gelang dem Duo und das erst in der letzten Runde. Kein Wunder, dass sich der Verein von beiden Legionären wieder trennte.

Nun findet die große Suche nach einem wahren Goalgetter statt. Es gab bereits einige Testpiloten und auch Spiele, Neuzugang gibt es aber noch keinen: „Wir sind natürlich verbissen auf der Suche nach einem Stürmer. Mein Handy läuft die letzten Tage durchgehend heiß. Es ist aber auch nicht einfach. Zum einen gibt es natürlich einen finanziellen Rahmen, den wir einhalten müssen und zum anderen ist es auch nicht besonders attraktiv zum Drittletzten der 1. Klasse zu wechseln. Da haben es beispielsweise unterklassige Vereine, die viele Punkte sammeln, leichter“, so Podersdorf-Trainer Franz Ziniel über die Stürmersuche.

Der neue Bomber muss sich aber nicht weit strecken, um die Bilanz seiner Vorgänger zu schlagen. Das zeigt auch ein Blick auf die Statistik: Nach dem abgeschlagenen Fixabsteiger erzielten die Podersdorfer die zweitwenigsten Tore. Im Vergleich dazu zeigt die solide Defensive das Potenzial der Mannschaft: Fünfmal verlor man im Frühjahr knapp mit 0:1, Torhüter Andreas Köllö musste gleich seltener hinter sich greifen wie Aufsteiger Halbturn.