Stulajter verlässt Frauenkirchen

Der Verein trennt sich vom verletzungsanfälligen Legionär. Ein Nachfolger soll noch im Winter her.

Erstellt am 02. Dezember 2021 | 00:31
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Ivan Stulajter (l.) und der SC Frauenkirchen gehen ab sofort getrennte Wege.
Foto: Schneeweiß

Alles im Leben hat bekanntlich ein Ende, nun auch das Engagement von Ivan Stulajter beim SC Frauenkirchen. Der 28-jährige Slowake und die Frauenkirchner gehen von nun an getrennte Wege. Dass Stulajter über fußballerische Qualitäten verfügt ist bekannt, leider aber ebenso seine Verletzungsanfälligkeit.

Spätestens nach seinem Achillessehnenriss war schon ein wenig abzusehen, dass er wohl kaum zu seinen 100 Prozent zurückkehrt. Nun folgte also nach drei Jahren die Trennung, wenn auch im Guten, wie Frauenkirchens Sektionsleiter Josef Hatos bestätigte: „Wir haben ihm alles Gute für die weitere Zukunft gewünscht, es ist schade, aber die Zusammenarbeit war am Ende einfach nicht mehr zielführend.“ Wohin es den Kreativspieler verschlägt, ist vorerst nicht bekannt. Fest steht lediglich, dass ein Ersatz für ihn noch im Winter her soll: „Wir suchen bereits nach einem sportlichen Nachfolger, was im Winter natürlich nicht einfach ist“, so Hatos.

„Die drei Siege waren enorm wichtig für uns“

Wer auch immer statt Stulajter kommen wird, er soll dafür sorgen, dass sich in Frauenkirchen endlich wieder Konstanz im Spiel bildet. Der vergangene Herbst erinnert nämlich stark an eine Achterbahnfahrt. Die Mannschaft legte mit sieben Punkten aus drei Spielen einen tollen Saisonstart hin, danach folgte aber ein langes Tief. Gleich acht Spiele hintereinander musste man auf einen Sieg warten, zwischendurch gab es auch den Trainerwechsel von Dieter Firmkranz zu Ernst Horvath. Dass der Herbst versöhnlich endete, dafür sorgte wieder ein Lauf am Ende der Hinrunde, als man gegen Neudorf, St. Georgen und Podersdorf drei Siege am Stück gegen Tabellenkonkurrenten feiern konnte. „Die drei Siege waren enorm wichtig für uns, sonst wären wir alles andere als gut dagestanden.

Man kann sagen „Alle Neune“ haben uns gerettet.“ Dank des Laufs besteht sogar noch ein Funken Hoffnung auf den Aufstieg – zumindest im Hinterkopf: „Natürlich sind wir mit acht Punkten schon etwas weiter weg, aber im Fußball kann es manchmal schnell gehen. Uns ist aber natürlich bewusst, dass die anderen alle genauso wenig schlafen“, so das Herbst-Resümee und der Ausblick von Josef Hatos.