Weidinger-Landung in Frauenkirchen. Torhüter Christian Weidinger folgt Ronald Weigl zu Frauenkirchen. Das Transferprogramm ist damit vorerst abgeschlossen.

Von Lukas Leier. Erstellt am 29. Januar 2021 (02:12)
Christian Weidinger folgt seinem Freund und Abwehrchef Ronny Weigl zum SC Frauenkirchen.
BVZ

Erst im Sommer 2020 wechselte der routinierte Goalie Christian Weidinger von Parndorf zum SC Gattendorf. Nun geht es nach einem halben Jahr ein paar Kilometer südwärts nach Frauenkirchen. Er folgt damit seinem Abwehrchef Ronald Weigl, der wie bereits berichtet ebenfalls in der laufenden Transferperiode von Gattendorf zum SC Frauenkirchen wechselte.

Weidinger ist der insgesamt sechste Neuzugang für Frauenkirchen, die damit in einer allgemein eher ruhigen Übertrittszeit ausscheren, gibt es ja nach dem vollzogenen „Legionärsaderlass“ gleichzeitig auch gleich fünf Abgänge. Ursprünglich war eigentlich nur der Kauf eines Zweiergoalies geplant, aber diese Möglichkeit wollte sich der SC Frauenkirchen nicht entgehen lassen: „Eigentlich wollten wir nur einen Ersatztorwart holen, aber es ergab sich diese Möglichkeit und die nutzten wir. Der Kontakt war schnell hergestellt, mit Ronny Weigl haben wir ja auch einen guten Freund von ihm geholt, da war dann auch dieser Transfer leichter. Wir wollten allerdings auch abwarten, ob Gattendorf einen Ersatz für ihn findet, wenn das nicht passiert wäre, wäre er wahrscheinlich erst im Sommer zu uns gekommen“, berichtete Obmann Werner Kandl.

„Natürlich würden wir nicht nein sagen“

„Ich glaube, über die Fähigkeiten eines Christian Weidinger brauchen wir nicht diskutieren. Wir haben mit ihm und Martin Molnar nun zwei Goalies mit absolutem Einser-Niveau. Martin war auch mit der Entscheidung, Weidinger zu holen, einverstanden“, so der Funktionär. Durch die nun getätigten Transfers soll es ein ruhiger Sommer in der Basilika-Stadt werden. Die Mannschaft soll gehalten werden und das Frühjahr soll als Vorbereitung auf die neue Saison dienen.

Ein Aufstieg in der aktuellen Saison ist trotz der zahlreichen Verstärkungen kein ausgegebenes Ziel, wie Obmann Kandl erzählte: „Natürlich würden wir nicht nein sagen, jedes Team will im Prinzip aufsteigen, aber wir geben nicht den Aufstieg als Ziel aus. Viel wichtiger ist es jetzt, der Mannschaft Zeit zu geben und unsere Jungen langsam aufzubauen. Wir haben beispielsweise mit Jan Birschitzky oder Christoph Pinetz schon ein paar Junge in die Mannschaft gebracht und innerhalb des nächsten Jahres könnten noch ein, zwei von der aktuellen U16 hochgezogen werden.“