Wodicka dockte in Gols an. Der Golser Neo-Trainer heißt Thomas Wodicka. Die Marschroute: „Wollen oben mitspielen“, sagt Obmann Günther Gmall.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 17. Juli 2019 (02:06)
Schneeweiß
Zurück in Gols. Thomas Wodicka dockt zum zweiten Mal als Coach beim SV an.

BVZ
Königstransfer für Gols: Johannes Seywerth.

Die Golser sind ein Geheimtipp für die vorderen Ränge. Mit Johannes Seywerth wurde jener Golser in die Mannschaft geholt, der die Jahre davor nur in der Umgebung für Furore gesorgt hat. In Neusiedl avancierte er zum Fixpunkt der Ostliga-Elf und verbrachte dort satte elf Jahre. 2017 sollte er noch in Frauenkirchen in der 2. Liga Nord kicken. Jetzt ist der 29-Jährige endlich in seiner Heimat gelandet.

Keine Frage: Mit einem Routinier seines Formats ist das Golser Gefüge noch um einen Deut stärker. Das Karriereende von Daniel Perepatics schmerzt aber sehr. Der Keeper hat sich das Schlüsselbein angeknackst und möchte keinerlei private Risiken mehr eingehen. Der SV musste handeln und lotste Johannes Denk, ehemals Landesliga-Keeper in Wallern, ins Volksfeststadion.

Zudem wurde Levante Tiba wieder aktiviert. Gecoacht werden die Golser wieder von ihrem alten Lehrmeister Thomas Wodicka. Er trat die Nachfolge von Harald Nakovitz an, der überraschend nach Saisonschluss in der Planung für die neue Saison entlassen wurde. „Wodicka kennt unsere Strukturen und die Mannschaft. Er kann auch sicher mit unseren jungen Spielern umgehen. Ich hoffe, dass etwas weitergeht“, freut sich Obmann Günther Gmall auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Coach.

Beim ersten Training staunte das Vereinsoberhaupt nicht schlecht: 31 Spieler waren anwesend. „Und das Schöne dabei ist: Wir haben zwei Legionäre. Wir gehen den Weg mit einheimischen Spielern und das ist uns ganz wichtig“, so Gmall. Wohin die Reise hingehen soll? „Wir wollen oben mitspielen. Alles weitere werden wir noch sehen“, gab sich der SV-Obmann diesbezüglich vorsichtig.