UTTC Neusiedl: Sensation knapp verpasst. Der UTTC Neusiedl unterlag im ersten Match des oberen Play-offs gegen starke Kufsteiner mit 4:6. Gegen Wels drängen die Seestädter am Wochenende auf den ersten Sieg.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 02. April 2021 (00:48)
Knapp daneben. Krisztian Szabo, Michael Seper und Phillip Enz (v.l.) unterlagen im ersten Match des oberen Play-offs gegen die Spitzenreiter aus Kufstein mit 4:6.
zVg, zVg

Am Wochenende startete für den UTTC Neusiedl das obere Play-off der 2. Bundesliga. Zum Auftakt mussten die Burgenländer gleich gegen die Sieger des Grunddurchgangs aus Kufstein bestehen.

Nach der bitteren 6:1-Auswärtsniederlage im Herbst hatte der UTTC die Revanche als Ziel ausgegeben. Tatsächlich präsentierten sich die Neusiedler als ebenbürtige Gegner und hielten die Tiroler in Schach. Krisztian Szabo entschied zwei von drei Matches für sich. Neben der Neusiedler Nummer eins konnten auch Phillip Enz und Michael Seper je einen Sieg einfahren. Im entscheidenden Doppel hatten Enz und Seper also noch ein Unentschieden in Aussicht.

Das Kufsteiner Duo behielt aber die Oberhand und setzte sich mit 1:3 durch. Unterm Strich bleibt so eine knappe 4:6-Niederlage gegen das bisher stärkste Team der Liga. „Immerhin lief es deutlich besser als bei der 1:6-Niederlage in der Hinrunde“, bleibt Vorstandsmitglied Gabriele Enz positiv. „Wir wussten schon im Vorhinein, dass es gegen Kufstein nicht einfach wird. Trotzdem gehen wir auf jeden Fall zuversichtlich in die nächsten Runden.“ Diese Woche ist der UTTC spielfrei, in der Folgewoche steht dann eine Doppelrunde am Kalender. Zuerst geht es nächsten Freitag für das Trio zuhause gegen Wels wieder an die Platte, am Sonntag gastieren die heimischen Tischtennis-Asse in Salzburg. Gegen Wels hänge viel von der Tagesverfassung und dem Aufgebot der Gegner ab, schätzt Enz. Gegen Salzburg will man jedenfalls einen Sieg holen und die schon jetzt fix beste Saison in der Vereinsgeschichte mit einem Play-off-Sieg aufwerten.

Kein Glück für Seper bei den Top-Ten der U21

Beim Turnier der besten zehn U21-Spieler Österreichs lief es für Michael Seper nicht nach Wunsch, er landete auf dem zehnten Platz. „Es ist natürlich nicht einfach, wenn du die Führung verspielst. Das macht einem auch in den Folgerunden noch mental zu schaffen“, analyisert Enz die Leistung. „Zehntbester seiner Altersklasse zu sein ist trotzdem ein Erfolg.“