Apetlon: Neue Legionäre für den Abstiegskampf. Apetlon hat sich spät, aber doch für die Frühjahrsmeisterschaft gerüstet. Zwei Schlüsselpositionen wurden neu besetzt.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 01. Februar 2017 (09:54)
BVZ
Die Frisur sitzt, die Aufstellung auch schon? Apetlon-Coach Peter Cinege hat drei neue Legionäre bekommen.

Im Herbst lief es bei den Apetlonern alles andere als rund. Vor allem mit den Legionären war man nicht zufrieden. Im letzten Pflichtspiel setzte es eine 0:2-Niederlage in Sankt Georgen.

Daraufhin durften sich Ivan Lietava und David Hornak noch duschen gehen, denn Apetlon-Dress überstreifen – das war Vergangenheit.

Schwierige Suche nach starken Ausländern

Klubchef Josef Koppi begab sich von da an auf die Suche nach Verstärkungen. „So schwierig wie heuer war es noch nie“, gestand er vor zwei Wochen ein, wohlwissend, dass die Zeit drängt, um die vakanten Positionen im Sturm und auf der „Sechs“ neu zu besetzen.

Am Wochenende wurden aber drei Transfers abgewickelt, die „Neuen“ sind da.

Als Stürmer wurde Michel Viktor, der zuletzt in Gaflenz unter Vertrag war, verpflichtet. Der 28-jährige Angreifer besitzt sowohl einen nigerianischen als auch ungarischen Reisepass.

„Wir haben ihn genau beobachtet, er hat im Training überzeugt“, so Koppi.

Für das Mittelfeld wurde Juraj Bolega engagiert. Der 29-jährige hat in der dritten slowakischen Liga viel Erfahrung gesammelt und soll den Offensivspielern rund um den genesenen und voll belastbaren Eric Takac Sicherheit geben.

Apetloner haben erstes Spiel in den Beinen

Neu im Kader ist auch Tomas Masarovic. Der 21-jährige ist vorerst als Ergänzungsspieler vorgesehen, soll aber dafür sorgen, dass die Ersatzbank besser besetzt ist als in der Hinrunde. Rund um die Viererachse (Tormann Jan Slovenciak, Abwehrboss Peter Farkas sowie Bolega und Viktor sowie Bolega) soll ein starkes Kollektiv entstehen.

Der erste Probegalopp verlief holprig, das 1:1 gegen Gattendorf besitzt kaum Aussagekraft. Trainer Peter Cinege arbeitet vorerst an der Ausdauer, in den kommenden Wochen sollen am Feld verschiedenen Spielsysteme einstudiert werden.