Deutsch Jahrndorf baute Kader um. Nach Langzeittrainer Didi Bader bricht eine neue Ära an. Neuer Coach und vier Neue.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 17. Juli 2019 (02:55)
Frank
Tomas Varhanik stieg mit dem SV Wimpassing aus der Burgenlandliga ab und soll nun in Deutsch Jahrndorf für die nötigen Tore sorgen.

Drei Jahre sind vergangen, seit die Deutsch Jahrndorfer in die 2. Liga zurückgekehrt sind. Sechseinhalb Jahre sogar war Didi Bader Cheftrainer, er gestaltete den Erfolgslauf gehörig mit. In der Saison 2017/18 feierte man sogar den Winterkönig. Nun war für Bader Schluss, er wagt das Abenteuer in seiner Heimatgemeinde Gattendorf.

Die Jahrndorfer selber hatten rasch Ersatz für den scheidenden Trainer gefunden. Rene Hoffmann, mit Tadten erfolgreich (der dortige Vorstand traute ihm anscheinend den später unter Christoph Tischler geschafften Aufstieg nicht mehr so zu), hat das Ruder übernommen. Einige Abgänge mussten verkraftet werden.

Andrej Michelik, der in Deutschland ein Studium beginnt, steht nicht mehr zur Verfügung. Ebenso wurden Ondrej Penciak und Marek Ondrik ausgemustert. Nun hat man aber noch ordentlich zugeschlagen, um erneut in eine ruhige und erfolgreiche Saison zu starten. Milan losnci, der den ASV-Dress schon trug, kehrt aus Bruck/Leitha zurück.

Offensive wurde ordentlich verstärkt

Vom SV Donau (Wien) kommt Alexander König und aus Wimpassing (der Liga besser bekannt als Ex-Breitenbrunner) kommt Stürmer Tomas Vaharnik. Nach einigen Tagen Wartezeit war dann ein weiterer Transfer in trockenen Tüchern: David Bodo kommt vom SC Ritzing.

Der 23-jährige Stürmer wurde bei seinem ehemaligen Arbeitgeber nicht wirklich glücklich. Er kam lediglich auf fünf Einsätze, traf aber gleich doppelt. Er soll gemeinsam mit Christian Stekovics und Neuzugang Varhanik die Offensive beleben.