Fekete ist der Laki-Ersatz bei Pamhagen. In Pamhagen wurde man auf der Suche nach einem Stürmer fündig. Aus Parndorf wurde Tamas Fekete geholt, der in die Fußstapfen von Abgänger Balazs Laki treten soll.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 10. Juli 2019 (02:44)
BVZ
Herzlich willkommen. Pamhagens Obmann Reinhard Csida begrüßtNeo-Angreifer Tamas Fekete, der aus Parndorf gekommen ist.

Nachdem Balazs Laki überraschenderweise nach dem letzten Meisterschaftsspiel der abgelaufenen Saison seinen Abschied verkündet hatte (der Verein hatte eigentlich mit einem Weiterverbleib gerechnet), war man beim UFC Pamhagen fieberhaft auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz für den treffsicheren (29 Volltreffer in 45 Spielen für Wallern und Pamhagen) Ungarn.

In Parndorf wurde man schließlich fündig: Der Neue heißt Tamas Fekete, ist alles andere als ein Unbekannter. Der erst 21-jährige Angreifer wurde in der Puskas-Akademie in Budapest ausgebildet, ehe er nach Györ übersiedelte. Anfang 2018 folgte er job-sportmäßig seinem Vater Zoltan Fekete (er ist aktuell Trainer beim USV Halbturn in der 1. Klasse Nord) nach Österreich und heuerte in Parndorf an. Für die (damals) dortige 1b-Mannschaft lief er 27 Mal auf, traf immerhin 15 Mal ins Netz des Gegeners – für einen Youngster-Stürmer alles andere als eine durchschnittliche Quote. Das heurige Frühjahr musste er großteils aufgrund von Verletzungen auslassen. Nun will er in Pamhagen sein Comeback starten. „Er ist schon bei 90 Prozent, bis zum Saisonstart bekommen wir ihn schon hin“, meint Pamhagen-Vereinschef Reinhard Csida. Schon am Freitag, 19.30 Uhr, soll der Neuzugang sein Können unter Beweis stellen. Denn – niemand Geringerer als Feketes Ex-Brötchengeber Parndorf kommt zum Testspiel nach Pamhagen.

Back-up für Tormann Wurzinger gesucht

Auf der Suche ist man noch nach einem zweiten Torhüter. Sebastian Wurzinger dürfte gesetzt sein, doch Back-up Thomas Thüringer steht nicht mehr zur Verfügung. „Wir hatten zuletzt schon Kandidaten da“, so Csida. „Doch das, was die als Zweier-Goalie verlangen und sich dabei vorstellen, ist einfach nicht drinnen.“ Ein Experiment ohne zweiten Tormann will man bei den UFClern keinesfalls wagen.