Halbturns Stürmer verletzt: Hubschrauber musste landen

Erstellt am 30. September 2022 | 03:11
Lesezeit: 2 Min
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Nach dem 2:0 für die Gäste aus Halbturn musste der Notarzt-Hubschrauber am Wimpassinger Sportplatz landen.
Foto: zVg
Halbturns Stürmer Simon Marko verletzte sich beim 5:1-Sieg in Wimpassing knapp vor der Halbzeit schwer.
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Der Spielverlauf war eindeutig, die Halbturner führten in Wimpassing mit 2:0 als das Unglück geschah. USV-Stürmer Simon Marko startete einen Sturmlauf, Hausherren-Abwehrchef Matthias Grassl wollte sich in den Weg stellen. Der Zusammenprall hatte schwerwiegende Folgen. „Es war kein Foul“, meinten die beiden Trainer – Michael Hartl und Peter Herglotz – unisono. Marko stolperte über Grassl und stürzte ex-trem unglücklich.

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Für Halbturn-Stürmer Simon Marko ist nach seiner schweren Verletzung die Herbstsaison wohl gelaufen.
Foto: Plattini

„Das hat echt grausig ausgesehen“, so Herglotz, nachdem bei Marko der Unterarmknochen aus dem Gelenk gesprungen war. „Er muss mit seinem ganzen Gewicht auf den Arm aufgeprallt sein“, so Hartl im Rückblick. Die Spieler mussten länger in die Halbzeitpause als sonst. Rettung und Notarzt waren herbeigeeilt, um dem verletzten Spieler zu helfen. Schließlich landete ein Christophorus-Hubschrauber am Platz, um den Unglücksraben abzutransportieren. „Im Spital wurde ihm alles wieder eingerichtet, eine Operation ist anscheinend nicht notwendig“, erklärte Herglotz, der in ständigem Austausch mit seinem Spieler ist, am Montag. „Er benötigt aber eine MR-Untersuchung in der Slowakei, da man befürchtet, dass die Sehnen beschädigt sind.“ Mit seinem Einsatz im Herbst rechnet der Trainer im Herbst nicht mehr. „Über den 5:1-Sieg konnte ich mich gar nicht mehr so richtig freuen. Die Gesundheit ist das Wichtigste.“

Auch Wimpassings Trainer Hartl erkundigte sich nach dem Gesundheitszustand: „Ich wünsche Marko alles Gute.“