Horvath: „Aufgeben gibt es nicht!“

Apetlons Trainer Ernst Horvath hält nach fünf Niederlagen in Serie an seinem Team fest.

Martin Plattensteiner
Martin Plattensteiner Erstellt am 10. September 2021 | 01:04
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Apetlon-Trainer Ernst Horvath kassierte in den letzten fünf Meisterschaftsspielen ebenso viele Niederlagen. Noch gibt es keine Konsequenzen für seine Mannschaft.
Foto: Plattensteiner

1:0 gegen Kittsee, da konnte man in Apetlon noch lachen nach der ersten Meisterschaftsrunde. Seitdem setzte es fünf Pleiten in Serie, man findet sich aktuell am vorletzten Platz wieder.

Zudem wurde seit Sonntag, 1. August, kein einziges Tor erzielt. Die nächste Möglichkeit dazu gibt es wieder an einem Sonntag – den 12. September, sechs Wochen später.

Zu beneiden ist Horvath nicht. Der Umbruch der Mannschaft ist einem Verlust an Qualität gleichzusetzen, so ehrlich ist man in Apetlon schon. Zu dumm, dass sich in der Vorwoche Lukas Kissak, der in Normalform eine Goalgetter-Lebensversicherung für den Klub darstellt, auch noch verletzt hat. Ob er bis zur Deutsch Jahrndorf-Partie fit wird, ist mehr als fraglich. Im Raum steht der Verdacht auf einen Muskelfaserriss, erlitten im Training. Einen Schockmoment hatte man zudem auch zu verkraften. Eigenbauspieler Daniel Adrian klagte nach einem Zweikampfspielchen über Herzschmerzen.

„Da haben wir alle Federn gehabt“, erläutert Horvath. „Da kommen die Dänemark-Bilder von der EURO gleich hoch.“ Adrian wurde ins Spital geschickt, es kam eine Entwarnung. Trotzdem wird sich der Kicker vorerst einmal schonen.

„Aufgeben gibt’s nicht“, ist Horvath weiterhin davon überzeugt, dass es bald wieder aufwärts geht. „Die Mannschaft hält zusammen, jeder gibt einfach alles. Wir arbeiten weiter und wollen uns gegen Deutsch Jahrndorf auch für diesen Aufwand belohnen.“