Kittseer Re-Start mit den Legionären. Am Freitag der Vorwoche begann man auch in Kittsee mit dem „Distanz-Training“. Die slowakischen Legionäre waren auch da.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 13. Juni 2020 (02:45)
BVZ

Endlich ein Wiedersehen – unter diesem Hauptmotto stand das erste Training seit dem Corona-Lock-down in der Grenzgemeinde Kittsee. Trainer Franz Ziniel begrüßte gleich 23 Akteure.

Das Tolle daran – so gut wie alle Slowaken waren ebenfalls angereist, lediglich Pavol Bellas fehlte: Er wohnt in der Ostslowakei, lediglich vor Meisterschaftsspielen übernachtet er in Bratislava.

„Abstand halten war das oberste Gebot“

Gemeinsam mit Co-Trainer Markus „Stix“ Roth beobachtete „Zif“, wie seine Mannen die Übungen des Stationstrainings absolvierten. Tormanntrainer Peter Hodulik (er selbst würde im Kasten auch noch eine perfekte Figur abgeben) nahm sich die „Handschuhe“ vor.

„Abstand halten war das oberste Gebot“, schildert Pressesprecher Gerhard „Gerzi“ Flink. „Gemischte Gefühle hatten schon alle, alleine kann er ja nicht sagen, wann es wieder eine Meisterschaft geben wird.“ Ansonsten waren alle sichtlich froh, den „heiligen Rasen“ – seit Wochen in sattem Grün – betreten zu dürfen. „Dem Sportplatz hat als einzigem die Pause wirklich gut getan“, merkt Ziniel an.

Mit den Funktionären wurde indessen vereinbart, dass alle Spieler gehalten werden. Das Projekt „Aufstieg“ soll demnach im Sommer 2021 fixiert werden. Diese Weichen sind also gestellt, fehlen also nur mehr die seitens der Behörden.

„Ich habe schon dreierlei Vorbereitungspläne in der Schatulle“, so der Coach. „Es wäre klug, endlich Planungssicherheit zu bekommen.“ Eine Anmerkung wollte Ziniel dann auch noch los werden: „Was passiert eigentlich mit dem BFV-Cup? Soll es den auch wieder geben?“