Nach Abstieg nun Umbruch in Apetlon

Erstellt am 17. Juni 2022 | 02:58
Lesezeit: 2 Min
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Apetlon-Trainer Franz Viertl saß im letzten Meisterschaftsspiel nicht mehr auf der Betreuerbank des SCA.
Foto: Plattini
Den Funktionären rund um Obmann Josef Koppi war schon vor dem letzten Spieltag klar, dass man den Ligaerhalt nicht schaffen wird.
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Nur acht erzielte Treffer in 24 Partien, dazu 51 Gegentore eingesteckt – mit solch einer miserablen Bilanz steigt man ab. Das war Apetlons Obmann Josef Koppi schon in der Vorwoche bewusst, ein Schnitt musste her.

Trainer Franz Viertl teilte man mit, dass die Zusammenarbeit nach dem letzten Spiel beendet sei. Dieser war sichtlich gekränkt, stieg ins Auto und fuhr weg. Das Training sowie das Coaching bei der 0:5-Pleite gegen den UFC Pama übernahm Nachwuchsleiter Thomas Haider.

„Für den Abstieg konnte er nichts, wir hatten keinen Stürmer und dann viel zu viel verletzte Spieler“, meint Koppi. „Aber zum Schluss war er nur mehr unzufrieden und wir auch.“

Goalgetter Kissak geht nach Frauenkirchen

Auch auf dem Spielersektor wird sich einiges tun, vor allem bei den Legionären wird ordentlich „ausgemistet“. Denn Lukas Kissak ist schon fix in Frauenkirchen (bei Ex-Coach Ernst Horvath), mit Rastislav Gibala, Jakub Vida, Filip Aliliovic und dem aus Jordanien zurückgeholten Karim Nabout wurden die Verträge nicht verlängert.

Hinter einem Bleiben von Fatih Demir steht noch ein Fragezeichen. Tormann Matej Strapak – einer der besten Keeper der Liga – wird auch in der 1. Klasse Nord in der Kiste stehen, Andrej Nemec soll im Mittelfeld weiterhin die Fäden ziehen. Auf der Habenseite steht momentan noch nichts, weder ein neuer Trainer noch neue Spieler konnten verpflichtet werden.

Wer Koppi aber kennt, weiß, dass sein Handy schon glüht. Am Dienstagabend wurde ein Probegalopp gegen Podersdorf eingeschoben, wo sich einige Gastspieler empfehlen durften. Fix ist aber noch nix.