Neues Legionärstrio in Tadten. In Tadten wurden fast alle Legionäre ausgetauscht. Der Kader für die weitere Saison wird wohl breiter aufgestellt.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 30. Januar 2021 (01:23)
Neuer Legionär. Jan Andrejko (r.) ging vor zwei Jahren für den SV Rohrbach (2. Liga Mitte) auf Torjagd. Jetzt soll er für den UFC Tadten am Fließband treffen.
Heger

Mit nur sechs absolvierten Partien sind die Tadtener – sollte nur die Hinrunde fertiggespielt werden – unter Zugzwang geraten. Denn: Weitere sechs Spiele sind ausständig, mit nur sieben Punkten war die Ausbeute im Herbst doch etwas mager. Da kam es fast gelegen, dass sich Fabian Slancik und Juray Sedlacek in Richtung Aspang/Wechsel verabschiedeten, wo sie nur zu den Matches antanzen müssen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte man Miroslav Hroskovsky abgegeben, da man mit Thomas Regner einen Österreicher für die defensive Rolle im Mittelfeld geholt hatte. Regner ist übrigens mit seinen 26 Lenzen der älteste UFC-Akteur. Die junge Truppe wurde nun von Sportchef Christoph Tischler und Trainer Helmut Göltl dreifach verstärkt. Mit dem 24-jährigen Jan Andrejko kommt ein klassischer Stürmer.

Zwei Rekonvaleszente kehren wieder zurück

Vor zwei Jahren spielte der Slowake für den SV Rohrbach (2. Liga Mitte) eine sensationelle Rückrunde, traf in elf Spielen satte neunmal ins Netz. Zuletzt war er beim TJ Rovinka engagiert, von seiner Torgefährlichkeit soll er absolut nichts eingebüßt haben.

Von TJ Druzstevnik kommt Jakub Blazi. Der ebenfalls erst 24-Jährige kann als Stürmer und als Außenbahnspieler eingesetzt werden. Das neue Legionärstrio komplettiert Michal Matusica. Ihn kannte man in Tadten bereits von einem Probetraining im Sommer. Damals wechselte der 22-jährige Rechtsfuß, der Qualitäten als Zehner hat, aber nach Kleinneusiedl (1. Klasse Ost-Niederösterreich).

Sollte es wieder losgehen können, sind auch die rekonvaleszenten Spieler wieder mit von der Partie. Simon Lentsch ist bereits voll belastbar, Hannes Wilkovits will nach seiner Achillesfersen-Operation im Frühjahr ab April voll angreifen. „Wir wollten unbedingt den Trainingsbetrieb stärken, sind jetzt viel breiter aufgestellt“, freut sich Göltl über die Personalsituation.