Nun sind Windens Junge komplett gefordert. Windens Trainer Harald Toth vertraut auf seine Youngsters, die längst dem Kader angehören.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 14. August 2019 (02:52)
Martin Plattensteiner
Der FC Winden geht mit vielen jungen Eigenbauspielern in die neue Meisterschaft in der 2. Liga Nord. Trotz des Kaderumbaus will Trainer Harald Toth auch in der neuen Spielzeit wieder vorne mitmischen. In der vergangenen Saison ist man knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt, hielt aber bis zum Ende gut mit.

Die Toth’sche Aufbauarbeit beim FC Winden wird sich in der Hinrunde zeigen. Vor einem Jahr begann der Trainer damit, den eigentlich etwas dünnen Kader etwas aufzupeppen. Und das mit jungen, dynamischen Eigenbauspielern. Die Youngsters erhielten zunächst noch selten, dann aber immer öfter die Möglichkeiten, ihr Talent in den Meisterschaftsspielen zu zeigen.

„Die Burschen haben jetzt über ein Jahr lang mit der Ersten mittrainiert“, erläutert der Coach. „Jetzt ist die Zeit gekommen, wo sie gefordert sind.“ Gemeint sind damit Kicker wie Nico Pingitzer, Julian Kellner und Dominik Hillinger. Marvin Höllisch spielte sich zuletzt schon in die Stammformation, er war bei der 1:1-Generalprobe in Oggau maßgeblich am Winden-Treffer beteiligt.

Positiv überzeugen konnte auch der erst 16-jährige Marcel Schock – sehr zur Freude von Vater Franz, der beim Verein als Sektionsleiter und Schriftführer aktiv ist. Benjamin Skarits erhielt als Back-up-Keeper ebenfalls genügend Einsatzminuten.

Haider und Speckl mit Kreuzbandriss out

Toth wird jetzt aus Not (Stefan Haider wurde in der Vorwoche erfolgreich am Kreuzband operiert, Michael Speckl droht – nach seiner beim Schattendorf-Test erlittenen Verletzung – dieses Procedere im September) nicht nur eine Tugend, sondern sprichwörtlich die Jugend machen.

Die beiden Stammspieler fallen sicherlich bis zum Winter aus, ihre Positionen werden intern nachbesetzt. „Ich bin da guter Dinge, dass die Eigenbauspieler ihre Chancen nutzen“, so Toth weiter. „Der eine oder andere wird sicher in Wimpassing am Start sein.“ Zwei Akteure hingegen meldeten sich rascher fit zurück, als zu erwarten war.

Sowohl Dominik Erben als auch David Herzog absolvierten am Freitagabend erstmals einen „90er“ über die volle Distanz. Michael Nikolic weilte noch im Urlaub, Timotej Vajdik konnte aus beruflichen Gründen nicht mitmachen. Ähnlich erging es Nick Steinwandtner, der ebenfalls jobmäßig angehängt war und erst knapp vor dem Anpfiff eintrudelte. Er nahm deswegen zunächst auf der Ersatzbank Platz. Mit diesem Trio wird man aber am Donnerstag in Wimpassing rechnen können.