Pama

Erstellt am 07. November 2018, 11:15

von Martin Plattensteiner

SK Pama: Das Finale „dahoam“. Am Samstag, 14 Uhr, empfängt der SK Pama die Nachbarn aus Kittsee. Ein Punkt reicht zum Herbstmeister. Was dann?

David Pototschnig will am Samstag mit dem SK Pama den Herbstmeistertitel feiern.  |  Plattensteiner

Nach dem 2:0-Sieg in Klingenbach gab Trainer Karl Prügger ein neues Ziel aus: „Wir wollen Herbstmeister werden.“ Das ist am Samstag vor heimischem Publikum möglich. Sein Team siegte bei einem der direkten Konkurrenten, Gattendorf, mit 2:1. Klingenbach schwächelte gegen Frauenkirchen und Trausdorf ging in Kittsee unter. Nun reicht ein Punkt, um den Platz an der Sonne über den Winter zu behalten – pikanterweise gastiert Trausdorf beim ersten Rückrundenspiel am Samstag, 16. März 2019, am SK-Platz.

Wohin soll der Höhenflug gehen? Als Meister „muss“ man bekanntlich aufsteigen. Im Vorjahr hatten ja Klubs, die „zu viele Punkte“ sammelten, einige Partien mit angezogener Handbremse durchgezogen. Nutznießer war Leithaprodersdorf, das zurzeit in der BVZ Burgenlandliga eine gute Rolle spielt.

„Ich persönlich kann mir mit dieser Mannschaft die Landesliga zutrauen“, ist Prügger davon überzeugt, dass die Truppe genug Qualität besitzt, um eine Liga weiter oben mithalten zu können. „Zwei oder drei Ergänzungsspieler würde es schon benötigen.“ Bewusst erwähnt er, dass auf die Reserve sowie auf den Umstand, dass weite Fahrten anstehen, auch Bedacht genommen werden muss. „Ich rede da vom Sportlichen in der Kampfmannschaft.“

Obmann Dieter Steiner möchte die Generalversammlung, die am 23. November stattfindet, abwarten. „Ich stelle mich der Wiederwahl“, so Steiner. Er schließt ein Burgenlandliga-Abenteuer nicht komplett aus. „Wir müssen ernsthaft diskutieren“, so der Boss. „Schwierig wird es sicher. Die Kicker sind alle berufstätig, können sicher nicht viermal wöchentlich trainieren. Was sagt dann ein Firmenchef, wenn unser Amateurkicker am Freitagabend in Stegersbach sein soll?“ Fix ist, dass Steiner die Mannschaft zusammenhalten will: „Ich schicke nicht jetzt zwei Legionäre weg, um mich im Sommer wieder auf die Suche begeben zu müssen.“ Eine klare Ansage also.