Stürmisches Trio und Back-up-Tormann für Pama. Der UFC Pama hat Stürmer-Routinier Marian Tomcak vom FC Winden verpflichtet. Ein 20-jähriger Goalie kommt von Bratislava.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 14. Februar 2021 (02:11)
Marian Tomcak bleibt in der 2. Liga Nord und wechselt vom FC Winden zum UFC Pama.
Plattini

Eigentlich äußerte UFC Pama-Trainer Michael Guttmann den Wunsch, einen Innenverteidiger zu verpflichten. „Auf Nummer sicher gehen“ – so seine Devise für die (wohl ziemlich sicher) ausstehenden vier Partien der Hinrunde. Denn: Mit David Reinhart hängte ein Ex-Weiden-Schützling die Packler vorläufig an den Nagel.

Grund? Hausbau bei der Freundin in Schattendorf, Job in Eisenstadt. „Durch sind wir noch nicht“, meint der UFC Pama-Coach. Zwei Kandidaten hatte man an der Angel, beide Transfers zerschlugen sich.

Dafür hat Guttmann einen neuen Stürmer erhalten. Marian Tomcak, der in Winden nicht mehr „benötigt“ wurde, stürmt mit seinen 40 Lenzen ab sofort für die Blau-Weißen. Wieselflinker Dribbelkünstler (Patrik Adamek), großgewachsener Brecher (Christoph „Totti“ Werdenich) und routinierter Oldie-Goldie (Tomcak) – so lautet nun die Dreier-Offensivreihe des UFC Pama. 143-123-158 das ist die beeindruckende Torquote des Trios (Bewerbs- und Freundschaftsspiele auf österreichischem Boden).

Offensive lässt Herzen höher schlagen

Der 424er-Treffersturm soll also die gegnerischen Strafräume unsicher machen. „Tomcak war zuletzt nicht fit, Werdenich ebenfalls weit von 100 Prozent entfernt“, schwächt Guttmann die Euphorie bewusst ab. „Wenn aber alle drei einsatzfähig sind, können wir uns hinten ruhig ein Gegentor mehr leisten.“

Patrik Kukla kommt von Inter Bratislava

Die UFCler haben zudem in die Zukunft investiert. Obwohl der 35-jährige Schlussmann Julius Pentek als einer der sichersten Tormänner der Liga gilt, plant man schon für die Zukunft. Bereits im Sommer trainierte Patrik Kukla mit. Jetzt wurde der 20-Jährige von Inter Bratislava geholt. Sollte die Zeit für eine Wachablöse im Kasten reif sein, soll er eine etwaige Pentek-Nachfolge antreten.