Tadten und Trainer Pinter trennten sich. Christian Pinter ist beim Aufsteiger seinen Job nach nur einer Halbsaison wieder los. Nachfolger ist noch keiner in Sicht.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 20. November 2019 (02:42)
Kein Durchblick mehr. Christian Pinter ist ab sofort Tadtens Ex-Coach.
Martin Plattensteiner

Eigentlich hatte er es schon geahnt: Christian Pinter und der UFC Tadten, das passte nicht zu 100 Prozent zusammen. „Das lag in den letzten Wochen schon in der Luft, dass der Verein nicht mit mir weiterplanen wird“, meint Pinter.

Der Vorstand mit einer glasklaren Meinung

In der Vorwoche tagte der Vorstand und kam einstimmig zum Entschluss, dass man mit einem neuen Coach das Projekt Klassenerhalt angehen will. „Er ist hier nie richtig gelandet“, so Obmann Werner Zwickl über den Ex-Coach. „Zudem haben wir alle entscheidenden Schnittpartien verloren.“ Er spielt damit auf die Heimniederlagen gegen Trausdorf, Andau oder Mönchhof an.

Die 1:7-Klatsche beim UFC Pama war dann wohl der endgültige Grund, den Trainer von seiner Aufgabe zu entbinden.

Wer wird Nachfolger? „Noch haben wir keine Idee“, gibt Zwickl zu.

Doch spätestens bei der Weihnachtsfeier am Freitag, 20. Dezember, soll der Neue präsentiert werden. Neo-Sektionsleiter Christoph Tischler soll dabei seine Kontakte spielen lassen. Als Headcoach setzen wird sich der UFC-Intimus und Tausendsassa aber nicht.

Es kann auch gut sein, dass sich am Spielersektor etwas tun wird. Denn – Handlungsbedarf ist gegeben: Der erst 23-jährige Julian Wegleitner hängt – aufgrund chronischer Knieprobleme – die Packler an den Nagel.

Sturm-Duo im Herbst nur ein laues Lüftchen

Ob das Stürmer-Duo Fabian Slancik/Peter Durica wirklich so viel verspricht, was ihre Namen halten, ist auch zu hinterfragen. Slancik kam in 13 Partien auf fünf (davon vier in einem Spiel) Treffer, Durica – einst ein Torjäger par excellence – auf gerade einmal sechs Tore.

„Man kann beiden nicht das Bemühen absprechen“, erklärt Zwickl. Doch die Zahlen und die Präsentation am Rasen erklären einiges. So verjuxte Slancik in Billigstmanier zuletzt einen Elfmeter.