Verletzungspech für Philipp Kientzl. Da läuft’s für Winden endlich wieder besser, dann muss doch das Urgestein passen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 23. Oktober 2020 (02:22)
Philipp Kientzl (M.) musste nach nur wenigen Spielminuten bei Windens 4:0-Auswärtssieg verletzungsbedingt ausgewechselt werden.
Frank

Rein sportlich gesehen schaffte Winden unter Feuerwehrmann Franz Milletich den ersten Löscheinsatz. Doch der Preis für den 4:0-Sieg in Wimpassing war ein hoher. Urgestein Phlipp Kientzl musste (oder durfte) als Stürmer ran. Der Grund? Die muskulären Probleme von Angreifer-Routinier und Oldboy Marian Tomcak bereiteten dem Neo-Coach bei seinem Debüt Falten auf der Stirn.

„Ich benötige Tomcak in den entscheidenden Matches eben voll fit“, so der Coach. „Da will ich nicht riskieren, dass er sich weh tut und womöglich länger und komplett ausfällt.“ Ein nachvollziehbarer, taktischer Schachzug. Doch Milletich musste mitansehen, wie sich dann eben Philipp Kientzl schon nach einer Viertelstunde verletzte und raus humpelte. Erster Verdacht: Muskelfaser-Riss.

„In absehbarer Zeit geht jetzt wohl nichts“, so der Unglücksrabe selber, der jedoch hofft, im Finish der Herbstmeisterschaft seinem Klub wieder helfen zu können, egal auf welcher Position. Coach Milletich schüttelte ebenfalls den Kopf: „Ich trainiere Philipp jetzt zum vierten Mal. Ebenso oft hat er sich auch unter meiner Regie verletzt.“ Schicksal oder einfach nur Pech? „Ich hoffe, dass er bald wieder auf den Beinen ist“, so Milletich weiter. „Alle vom Verein wünschen ihm alles Gute.“