Winden vertraut auf Milletich. Und auch umgekehrt: Der Feuerwehrmann lässt „seinen Klub“ sicher nicht im Stich.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 27. November 2020 (01:18)
Windens Kapitän Wolfgang Bauer (r., hier gegen Apetlons Rastoslav Gibala) kann weiterhin mit Franz Milletich als Coach rechnen.
Plattensteiner

Sechs Partien waren absolviert – mit drei mickrigen Pünktchen (aus drei Unentschieden) lag Winden Anfang Oktober am Tabellenende. Der glücklose Peter Slosarek musste nach der 0:3-Niederlage gegen Kittsee gehen. Als Nachfolger heuerte man den Mann an, der den Klub wohl auswendig kennt.

Franz Milletich übernahm interimistisch. Ihm waren in diesem Kalenderjahr nur zwei Partien vergönnt – doch diese waren erfolgreich. Auswärts 4:0 in Wimpassing, dann 0:0 beim Nachtrag (noch vor dem Lockdown) in Deutsch Jahrndorf. Nun stellte sich sehr wohl die Frage, ob Milletich damit seinen Beitrag geleistet hätte. War doch ausgemacht, dass er im Herbst aushilft. „Wir müssen ja noch die Hinrunde fertig spielen“, gibt sich der (vielfache) Neo-Coach kämpferisch. Auf welche Art und Weise sowie vor allem wann weitergespielt wird, kann er natürlich auch nicht wissen. Aber eines ist für Milletich fix: Er bleibt auch weiterhin Trainer.

„In dieser völlig ungewissen Phase lass ich den Klub nicht im Stich“, stellt er unmissverständlich fest. „Natürlich bleibe ich dabei.“ Die Spieler selber halten sich vorläufig mit Läufen und Work-Outs selbstständig fit. Der eine oder andere rekonvaleszente Kicker (zum Beispiel: Routinier und Stürmer Marian Tomcak) kann seine Wehwehchen jetzt optimal auskurieren, um – hoffentlich im Jänner – fit in die Vorbereitung einsteigen zu können.