Durchwachsene Bilanz für Burgenlands Segler. Für den Burgenländischen Yachtclub (BYC) und den Yachtclub Breitenbrunn (YCBb) liefen die Wettfahrten nicht nach Plan. Besser lief es beim rot-goldenen Nachwuchs.

Von Peter Wagentristl und Thomas Steiger. Erstellt am 24. Juli 2019 (02:35)
Candidate Sailing/Dominik Matesa
Vorbereitung. Für Barbara Matz und Thomas Zajac läuft derzeit die Vorbereitung im Olympia-Revier vor Enoshima in Japan.

Zum dritten Mal, seit 2017, kam die Österreichische Segelbundesliga an den Achensee. Der größte Tiroler See gilt in Wassersportkreisen als eines der Top-Sommerreviere, was die Windverhältnisse anbelangt. Doch für die burgenländischen Vertreter verlief das Wochenende alles andere als rund. Nach Regatta-Ende belegte der BYC (Burgenländischer Yacht Club) Platz Acht, Breitenbrunn wurde knapp dahinter Neunter.

Der BYC kassierte im letzten Rennen eine Strafe wegen zu spätem Halsen und verlor so wichtige Plätze. „Das gefällt uns natürlich nicht, dass man das zu unseren Ungunsten ausgelegt hat. Aber wir sind im Grunde selber schuld, das war unser Fehler“, so Teamchef Clemens Kruse. Breitenbrunn ist Zehnter der Tabelle, der BYC dritter.

Messeritsch segelte bei Opti-WM auf Platz 14

Für den Yachtclub Breitenbrunn (YCBb) gab es nach dem Jubiläum den nächsten Grund zum Feiern: Nachwuchs-Hoffnung Toni Messeritsch glänzte bei den Optimist Weltmeisterschaften in Antigua.

zVg
Nachwuchsass. Toni Messeritsch vom YCBb segelte bei der Optimist Weltmeisterschaft auf den 14. Platz im Gesamtklassement.

Vor English Harbour matchte er sich mit den besten Nachwuchsseglern der Welt. Erschwert wurde das Ganze durch bis zu drei Meter hohen Wellen und Wind bis 25 Knoten. Das junge Talent segelt, das wie Teamkollege Thomas Zajac für das Candidate-Youth-Team, behauptete sich unter den 255 Teilnehmern aus 65 Nationen.

Bei der zweiten Wettfahrt erzielte er sein bestes Ergebnis der Weltmeisterschaft und holte Platz zwei, dazu kamen noch zwei dritte Plätze und zwei weitere Top-Ten-Plätze. Gegen Schluss riss dem Youngster allerdings etwas der Faden und die Wettfahrtergebnisse ließen etwas nach. Im Gesamtklassement reichte es zwar nicht für die besten Zehn, mit Platz 14. segelte Messeritsch aber zum besten rot-weiß-roten Ergebnis bei einer Opti-WM seit 2010. Man darf gespannt sein, was die Zukunft für das junge Talent noch bereit hält.