Parndorf und Oberwart überwintern ganz oben

Erstellt am 14. November 2021 | 01:32
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Fußball Symbolbild
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Foto: Nattawit Khomsanit/shutterstock.com
Nach dem finalen Ausrutscher von Oberwart in Ritzing (0:3) gibt es eine punktegleiche Doppelspitze. Mittendrin: Parndorf!
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Die Enttäuschung war nach dem 1:2 im direkten Duell mit Oberwart groß. Noch dazu, da sie vor eigener Kulisse inklusive vergebenem Elfmeter von Mikus passierte.

Doch jetzt heißt es: Schluss mit dem Bohren in alten Wunden! Denn Parndorf darf punktegleich mit Oberwart an der Spitze überwintern. Ausgerechnet in der spielfreien Runde machte Parndorf einen kräftigen Jubelsprung, denn der Konkurrent Oberwart verlor sein „Finale“ in Ritzing mit 0:3. Überraschend und auch wieder nicht. Schon nach dem 3:1-Erfolg mit seiner Mannschaft in Ritzing war Coach Paul Hafner von der Stärke der Mittelburgenländer angetan.

„Dort werden nicht viele gewinnen“, rechnete er sich wohl schon damals in gewissen Fernduellen Vorteile aus. Und flugs passierte genau das kurz vor der Winterpause. Damit werden die Karten fürs Frühjahr neu gemischt. Es bleibt wohl ein Dreikampf zwischen Oberwart, Parndorf und Siegendorf. Hafner: „Natürlich ist es für uns eine bessere Situation. Drei Punkte Rückstand auf Oberwart und das direkte Duell verloren: Das wäre ein klarer Nachteil für uns gewesen.“

Slowakische Legionäre waren der Trumpf

Was in der Hinrunde mehr als bemerkenswert war: Parndorf hat das beste Torverhältnis und die wenigsten Treffer kassiert (14). Somit stellte die Hafner-Elf gemeinsam mit Siegendorf die beste Verteidigung. Verblüffend ist der Topwert bei den geschossenen Toren. 44 Treffer und damit um ein „Knödel“ mehr als Oberwart. Dabei findet sich in der Schützenliste erst auf Rang vier ein Parndorfer und das ist noch dazu ein Mittelfeldmann: Marius Charizopulos mit neun Toren. Sportkoordinator Simon Knöbl: „Den haben wir eigentlich als defensiven Mittelfeldmann geholt. Aber es hat sich schnell herausgestellt, dass der auch Tore machen kann.“

Überhaupt war die Slowaken-Combo der Trumpf: Samuel Durek avancierte zum Außenverteidiger, den Parndorf auch gesucht hat. Oliver Augustini entwickelte sich definitiv weiter und war als Assistgeber und Vollstrecker (sieben Tore) top. Und nicht zu vergessen: Matus Mikus. In der Vorbereitung traf er am Fließband, dann warf ihn eine Verletzung zurück. Acht Tore sind es trotzdem geworden, aber alle sind sich in Parndorf einig: Ein fitter Mikus würde in der Schützenliste viel weiter oben stehen.