Überraschung am Flügel beim SC/ESV Parndorf

Er bekam seine Chance gegen Neusiedl, nützte sie mit einer Topleistung und schied dann verletzt aus: Peter Thüringer.

Erstellt am 20. November 2021 | 01:04
Symbolbild Fußball
Foto: Wolfgang Wallner

Eigentlich wären heuer wohl weit mehr als sieben Kurzeinsätze möglich gewesen. Doch Peter Thüringer trat Anfang September seinen Dienst beim Bundesheer an und „war dann quasi sechs Wochen weg“, berichtete Coach Paul Hafner. Am Schirm hatte er den 19-Jährigen trotzdem immer, denn: „Ich traue ihm eine große Karriere zu.“ Der Wallerner im Dress des SC/ESV kämpfte sich im Training zurück und bekam im Cupmatch gegen Neusiedl seine große Chance. Endlich in einem wichtigen Spiel für Parndorf von Beginn weg. Und was verblüffte: an einer ungewohnten Position. Thüringer wurde als Flügelflitzer aufgeboten. Bis dato war er eher an zentralen Positionen zu finden. „In der Vorbereitung hat er schon zweimal am Flügel gespielt und das hat gut funktioniert. Aus taktischen Gründen wollten wir das jetzt auch gegen Neusiedl ausprobieren.“

Das Konzept ging auf: Thüringer spielte stark, legte das erste Tor beim späteren 3:0-Erfolg mustergültig mit einer Flanke auf. „Und danach war er bei einer guten Chance auch beteiligt“, hatte sich Hafner im Notizblock alles vermerkt. Leider fiel Thüringer dann allerdings verletzt aus: Bei einem Tackling blieb er hängen und lädierte sich die Schulter. Hafner: „Gebrochen ist zum Glück nichts. Die MR-Untersuchung steht aber noch aus.“

So oder so wird sich Thüringer aber seinen Weg in die Parndorfer Mannschaft erkämpfen. Die Konkurrenz ist hart, aber Hafner weiß: „Er hat das Können und den Willen.“