1. Klasse Nord: Lesko muss gehen

Der Offensiv-Legionär Imre Lesko enttäuschte im Herbst. Ein Nachfolger soll nun rasch her.

Erstellt am 09. Januar 2022 | 02:26
Lesezeit: 2 Min
Bernhard Rainprecht
Zurndorf-Coach Bernhard Rainprecht ist auf der Suche nach einem neuen Goalgetter.
Foto: BVZ

Es war ein Herbst zum Vergessen für den ASV Zurndorf. Das Verletzungspech blieb ihnen von Runde eins weg treu und ging bis zur Winterpause nicht mehr fort. Dabei traf es vor allem wichtige Spieler. Martin Jackuliak beispielsweise, der aus Illmitz kam, verpasste fünf Spiele komplett und in zwei war er nicht wirklich „im Saft“. Patrick Dürr, probierte es am Saisonanfang durchzuziehen, doch auch er kam nur auf gerade einmal vier Spiele.

Auch Markus Wrba und der Erfolgsstürmer der letzten Jahre, Manuel Pethö, verpassten so manches Match. Kurzgefasst eine Situation zum Haareraufen für den Trainer der Zurndorfer, Bernhard Rainprecht: „Die Vielzahl an Ausfällen im Herbst, war für den kleinen Kader zu viel. Ich hatte, glaube ich, keine einzige Partie, in der ich mit der Startelf spielen konnte, mit der ich spielen wollte. Höhepunkt war dabei das Spiel gegen Halbturn, als kurzfristig gleich drei Spieler absagten.“

Sogar Spieler wurden reaktiviert, um das Lazarett zu mindern, wie beispielsweise Bernd Schweigl. Es ist daher keine Überraschung, dass sich diese Verletzungsmisere auch in der Tabelle niederschlägt. Mit gerade einmal elf Punkten überwintern die Zurndorfer nämlich lediglich auf dem vorletzten 13. Rang. Es gelangen nur zwei Siege, allerdings dafür gegen die direkten Tabellennachbarn Podersdorf und St. Georgen. „Der Herbst war natürlich absolut enttäuschend und wir haben unsere Ziele weit verfehlt“, so Rainprecht.

Ohne Lesko, dafür vielleicht mit Rückkehrern

Einer, der nicht mehr helfen wird, die Ziele zu erreichen, ist Imre Lesko. Der routinierte Legionär verlässt den Verein und wird vorerst nicht mehr im Akazienstadion auftreten. Mit nur zwei Treffern aus neun Spielen im Herbst, blieb er unter seinen fußballerischen Möglichkeiten, die er in den letzten zehn Jahren quer durchs Nordburgenland bereits zum Besten gab. Er soll ersetzt werden, jedoch ist hier noch nichts spruchreif. Lesko selbst hat zurzeit offiziell noch keinen anderen Verein. Sein Ersatz könnte auch der einzige Zurndorfer Transfer bleiben: „Die Märkte sind sehr leer. Nicht nur auf dem heimischen Markt ist wenig zu holen, auch im Ausland fehlen immer mehr qualitative Spieler“, so Coach Rainprecht.